Per Wetterballon in die Luft - Kühlbox und Wetterballon: Nikon D300s lernt das Fliegen

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Wir alle kennen Bilder, die vom Space Shuttle oder den Raumstationen gemacht wurden. Diese Bilder sind für Normalsterbliche nicht zu machen. Zwei Studenten aus Texas haben daher binnen weniger Tage eine Kamera samt Wetterballon startklar gemacht, um Bilder aus der höheren Atmosphäre zu machen.

Per Wetterballon in die Luft - Kühlbox und Wetterballon: Nikon D300s lernt das Fliegen

Der “Cygnus Project” genannte Start war laut den beiden Studenten Erich Leeth und Terry Presley nur der erste Anlauf. An dem mit Helium gefüllten Wetterballon hing in diesem Versuch ein alltäglicher Bierkühler aus Styropor in dem – gut gegen die Kälte geschützt – eine Nikon D300s samt 11-16 mm Weitwinkel-Objektiv von Tokina steckte.

Wie man auf einigen Bildern erkennen kann hatte die Plexiglasscheibe vor dem Objektiv mit Eis zu kämpfen, was dafür gesorgt hat, dass viele Bilder unbrauchbar wurden. Aber sie haben das ganze Projekt auch innerhalb von 13 Tagen realisiert.

Nach dem Start war der Ballon für knapp 3 Stunden in der Luft. Eine genaue Höhe ist aktuell noch nicht bekannt, die beiden Studenten tippen auf rund 100.000 Fuß (~30.480 Meter). Der Startpunkt lag dabei nur 62 Meilen vom Ende der Reise entfernt. Geortet wurde der am Fallschirm befestigte Kühler mit Hilfe eines Smartphones, welches ebenfalls im Kühler steckte.

Hier ist das Video vom Start des Wetterballons:

Den nächsten Start haben die beiden bereits angekündigt: In zwei Wochen soll der nächste Ballon in die Luft gehen. Diesmal soll auch eine gesonderte Video-Kamera mit an Bord sein. Wir drücken die Daumen, dass auch diesmal alles an einem Stück bleibt!

Weitere Themen: Nikon Coolpix S800c , Nikon

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