Praxistest

Praxistest:

Trotz seiner Größe von 148 x 57 x 24 Millimetern und dem Gewicht von satten 230 Gramm, liegt der Nokia Communicator sehr gut in der Hand, egal ob man damit telefonieren will oder wichtige Mitteilungen schreiben will. Gut sind auch die beiden Displays, wobei das äußere kleine Display mit 128 x 128 Pixeln und 65.536 Farben für mich eine Spur zu dunkel ist. Das breite Innnen-Display mit 640 x 200 Pixeln und auch 65.536 Farben ist dagegen fehlerfrei. Alte Communicator 9210i Anwender sollten sich bei einem Wechsel auf den Neuen schon mal darauf einstellen, dass man den 9500er nun wieder mit dem Außendisplay am Ohr telefoniert. Beim alten 9210i “telefonierte” man mit der Rückseite des 9210is.

An den Tasten gibt es nichts auszusetzen, außer, wie schon vorher beschrieben, dass die Navigationstaste zu klein und keine eindeutigen Druckpunkt aufweist. Auch die geänderte Tastenkombination für die Tastatursperre ist etwas nervig, aber man gewöhnt sich dran.

Schön sind ein paar weitere praktische Veränderungen, so zum Beispiel aktiviert sich die Freisprecheinrichtung nun direkt, wenn man den Communicator aufklappt. Früher musste man diese noch manuell auslösen.

Ansonsten ist die große QWERTZ-Tastatur ein deutliches Plus für den Communicator im Vergleich zu anderen Smartphones. Die Tasten sprechen gut an und haben einen kurzen Hub mit eindeutigen Druckpunkt.

Bei den Stand-by-Zeiten gibt Nokia maximal 300 Stunden an, bei aktiviertem WLAN sind es dann “nur” noch 240 Stunden. Die Sprechzeit gibt Nokia mit vier bis sechs Stunden an, beide Werte sollten vollkommen ausreichen um auch etwas länger mit dem Communicator unterwegs zu sein.

Weitere Themen: Nokia X, X+ und XL, Nokia Lumia 920, Nokia Lumia 900, Nokia Lumia 710, Nokia Lumia 800, Nokia


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