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RIM und Nokia weisen Apple-Kritik zurück

Florian Matthey
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</a Steve Jobs hat auf seiner Pressekonferenz zu verdeutlichen versucht, dass Empfangsprobleme durch Berührung nicht nur das iPhone 4 betreffe. Der BlackBerry-Hersteller RIM und Nokia wollen den Verweis auf eigene Geräte nicht auf sich sitzen lassen und haben auf die Aussagen des Apple-CEOs reagiert.

Jobs hatte auf seiner Pressekonferenz Demonstrationsvideos gezeigt, die ähnliche Phänomene wie das des iPhone 4 bei anderen Mobiltelefonen zeigten. Als erstes präsentierte der Apple-CEO ein BlackBerry Bold 9700, sprach aber später auch von Nokia-Smartphones. Eine eigens von Apple eingerichtete Website bietet Interessierten die Möglichkeit, sich die Demonstrationsvideos genauer anzusehen.

Die RIM-CEOs Mike Lazaridis und Jim Balsillie erklären in einem Statement, dass Apples Versuch, RIM in ein selbstgeschaffenes Debakel hineinzuziehen inakzeptabel sei. RIM sei in Sachen Antennendesign global führend und schaffe seit über 20 Jahren entsprechende Produkte. Apple solle die Verantwortung übernehmen, statt andere hineinzuziehen. RIM erklärt allerdings nicht, wie Apples Demonstrationsvideo zum betroffenen BlackBerry-Modell zustandekommen konnte.

Nokia nimmt in einem Statement wiederum nicht direkt Bezug auf Apple – verweist aber darauf, ein Pionier in Sachen Antennen zu sein. Anntenendesign sei seit Jahrzehnten eine Schlüssekompetenz des Unternehmens, das Antennenleistung immer als höhere Priorität als physisches Design einstufe.

Weitere Themen: Nokia Lumia 830, Nokia N1, Nokia Lumia 930, Nokia X, X+ und XL, Nokia Lumia 920, Nokia Lumia 900, Nokia Lumia 710, Nokia Lumia 800, Nokia

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