nuPro A-100, A-200 und A-300: Neue Aktivboxen von Nubert (Preview)

Sebastian Trepesch
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Neuauflage eines Erfolgsmodells: Im Herbst will der deutsche Hifi-Lautsprecherhersteller Nubert neue Aktivboxen auf den Markt bringen. Wir durften uns die nuPro A-100, A-200 und A-300 schon mal ansehen.

Die erste Auflage der nuPro konnte wegen des guten Preis-Leistungsverhältnisses nicht nur zahlreiche Freunde, sondern auch viele Test-Auszeichnungen gewinnen. Auch wir waren von der nuPro A-20 (Test) sehr angetan. Am Mac, iPhone oder iPod angeschlossen bringen die Aktivboxen Hifi-Klang auf den Schreibtisch.

„Sie ist dermaßen gut im Klang, dass man sie klanglich fast nicht mehr verbessern kann“, meint Firmenchef Günther Nubert gegenüber GIGA APPLE. Die Neuauflage wird deshalb vor allem das Drumherum aufrüsten:

  • höhere Verstärkerleistung
  • Display und Menü mit mehr Einstellmöglichkeiten
  • bessere Slave-Steuerung inklusive Multiroom-Option
  • Fernbedienung
  • Digitalanschluss (optisch und S/PDIF)
  • Subwoofer-Anschluss
  • Abdeckung

Wie bisher bieten die Boxen eine Chinch- und USB-Buchse zum direkten Anschluss von Analogverbindungen (iPhone, mp3-Player etc.) oder Computern.

Nachfolger des A-10 wird der nuPro A-100 mit 80 Watt und 12-cm-Langhub-Chassis, Nachfolger des A-20 der nuPro A-200 mit 100 Watt und 15-cm-Chassis. Sie bekommen ganz neu einen größeren Bruder, den A-300 (125 Watt). Als Schreibtischbox ist dieses Modell aber zu groß.
Getuned wird der Sound bei allen Modellen durch DSP-Elektronik. Somit sollen die Boxen bis 50 Herz (A-100), 40 Herz (A-200) beziehungsweise 36 Herz (A-300) spielen können. Enorm für solche Regallautsprecher.

Neue nuPro mit vielversprechendem Klang

Wir haben die Lautsprecherschmiede in Schwäbisch Gmünd besucht. Im Labor, in dem letzte Optimierungen an der Menü-Software der nuPros vorgenommen wurden, entdeckten wir in dem kurzen Klangtest: Das leichte Grundrauschen, das wir im Test der Vorgänger bemängelten, scheint komplett weggefallen zu sein. Liest man die Miene von Bastler Nubert (hier entwickelt der Chef noch selbst...), kommt man zu dem Fazit: Er ist stolz, was ihm da gelungen ist. Es wird spannend, wie sich im Herbst Hifi- und Musikproduktionszeitschriften in Vergleichstests äußern werden.

Im Prinzip dürfte der Klang den A-10 und A-20 gleichen, also linear und tief. „Eine Weiterentwicklung mit ähnlichem Klang, aber mehr Komfort“, bestätigt Günther Nubert.

In einem eigenen Artikel zeigen wir ein Interview mit Firmenchef Günther Nubert. Er erklärt in unserem Video, warum er den Analog-Hype um Schallplatten für Vodoo hält und warum die neuen nuPro kein AirPlay bieten.

Übrigens: Die neuen Modelle werden zwar besser, aber auch deutlich teurer als die bisherigen sein: 285 Euro beziehungswiese 345 Euro pro Stück fallen für die Nachfolger von A-10 und A-20 voraussichtlich an. Wer also sparen möchte, greife in der nächsten Zeit zu den Auslaufmodellen.

Bild unten: Flavio; Rest: set.

Weitere Themen: Nubert nuPro A-20, Nubert

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