GeForce GTX 680 soll weniger als 500 Euro kosten

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Kaum zehn Tage sind noch hin bis das offizielle Vorstellungsdatum für Nvidias Kepler-Grafikkerne erreicht ist, doch die Gerüchte reissen nicht ab. Zu einer Art Geheimtreffen mit inoffizieller Vorstellung soll der Chiphersteller sogar bereits für den heutigen Dienstag einige handverlesene Journalisten geladen haben, was die Gerüchteküche weiter befeuern dürfte. Ein etwaiger Preispunkt wurde derweil ebenso bekannt.

GeForce GTX 680 soll weniger als 500 Euro kosten

Fünfhundertneunundvierzig US-Dollar, das ist der Preispunkt, den die Kollegen von 3dcenter.org aus dem Hut gezaubert haben. Sollte das stimmen muss wohl mit einem hiesigen Preis von mindestens 499,- Euro gerechnet werden, auch wenn der aktuelle Umrechnungskurs wohl einen noch niedrigeren Euro-Preis ergeben würde. Mit etwas Pech und dem ganzen Steuern- und Zollkram obendrauf könnte es auch zu einer 1:1-Umrechnung, also auf 549,- Euro Endkundenpreis für uns Europäer hinauslaufen, aber wir wollen ja nicht gleich den Teufel an die Wand malen.

Technisch gesehen wissen die Kollegen jedoch auch nicht wirklich was Neues zu berichten, aber sie hoffen auf ein paar zusätzliche “leaks” nach dem angeblichen Geheimtreffen. Die bisher genannten Daten scheinen sich jedenfalls zu bestätigen, wie zum Beispiel die Anzahl der Shader mit 1536 zeigt, die von 3dcenter ebenso bestätigt wird, wie die 24 TMUs (Texture Mapping Units). Diese reinen Desktop-Grafikkarten mit dem GK104-Kern (Kepler) werden aller Voraussicht nach außerdem mit 2GB GDDR5-Speicher bestückt werden und benötigen bereits zwei der 6poligen Stromstecker, um ihre rund 200 Watt TDP aus der Steckdose zu saugen. Abgesehen vom Anschaffungspreis wartet hier also auch noch eine kleine versteckte Kostenfalle, die natürlich kein Vergleich zu den extrem hungrigen Geforce GTX590* (~450 W) sind, sich aber in etwa auf Augenhöhe mit der direkten Konkurrenzentwicklung AMD Radeon HD7870 befinden (220 W).

Insofern bleibt abzuwarten, ob Nvidias Neulinge wirklich besser sind. Erste Benchmarks behaupteten das zwar, AMDs Benchmarks behaupteten wiederum das Gegenteil. Erst die unabhängigen Tests nach dem 22. März werden darüber endgültig Klarheit geben. Und danach kann man sich sicher auch schon wieder den nächsten, kommenden Modellen widmen.

Weitere Themen: Geforce GTX 680, NVIDIA Shield Tablet, Tegra Note, GeForce GTX 560 (Nvidia), Project SHIELD, Nvidia Tegra 4, Geforce GTX 680, NVidia GTX 670, Nvidia GeForce / ION Treiber, Nvidia


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