Nvidia Geforce GTX 680: weitere Details und Benchmarks geleakt

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Drei Tage vor dem offiziellen Release der ersten Geforce-Grafikkarte der “nächsten Generation” sind weitere technische Einzelheiten und erste Benchmarkergebnisse bekannt geworden. Demzufolge scheint sich ein recht trister Kampf um die Spitze der Grafikkarten-Liga anzukündigen, denn die GTX 680, wie das erste Modell heißen wird, konnte wohl voll überzeugen.

Nvidia Geforce GTX 680: weitere Details und Benchmarks geleakt

Sonderlich verändert habe sich der Kern der Architektur eigentlich nicht, schreibt zum Beispiel pc-max.de, außer der weiter verkleinerten Strukturbreite von Kepler von nur noch 22nM habe sich gegenüber dem Vorgänger “Fermi” nur wenig getan, der Aufbau sei im großen und ganzen gleich geblieben. Dennoch weisen die Neulinge eine immerhin dreifache Menge an Shadereinheiten auf, wie sein Vorgänger Geforce GTX 580*. Auf dem 294mm² großen Siliziumchip bringen die Techniker von NVidia 3,54 Milliarden Transistoren unter, die mit einer Frequenz von rund einem GHz (Turbo = 1058MHz) angesteuert werden, wohingegen der interne Videospeicher sogar mit 3GHz taktet. Der Speicherbus widerum sei schmaler geworden (256 statt 384 Bit), aber nicht langsamer, was mit einer Verdoppelung der übertragenen Textureinheiten zu tun hat. Insgesamt ist die Technik also vor allem besser organisiert, da mit weniger Bauteilen auf weniger Platz eine Verbesserung der Leistung erzielt wurde. Die meisten technischen Angaben bestätigen aber eigentlich auch nur das, was eh schon erwartet wurde.

In welchem Ausmaß sich die Leistung verbessert hat haben die Jungs von HKEPC (siehe Video) versucht herauszubekommen, wo auch immer sie das Vorserienmodell dafür her hatten. Je nachdem welche Benchmalrks man zugrunde legt, ergibt sich nahezu in allen Bereichen eine ordentliche Leistungssteigerung zwischen 10 und 30%. Vor allem im Vergleich zu AMDs aktuellem Flaggschiff der Radeon HD 7970 hat NVidias Kepler-Modell gut abgeschnitten. In 3DMark11 konnten die Tester bis zu 50% mehr Leistung ermitteln, in den meisten anderen Tests war der Keplerkern zumindest etwas besser. Im direkten Vergleich schneidet NVIDIA auch wegen des geringeren Stromverbrauchs besser ab, denn die 300 Watt der AMD-Karte unterschreitet das Kepler-Modell, dessen Leistungshunger mit 195 Watt angegeben wird, locker.

Erstmals konnte in einem niederländischen Online-Shop wohl auch bereits eine Preisangabe gefunden werden, die mit 510 Euro etwa so hoch ausfällt, wie befürchtet. Dennoch stellt sich NVIDIA so auch preislich auf ein Battle mit AMD ein, das sie aufgrund des guten Preis-Leistungsverhältnisses vielleicht sogar gewinnen könnten, denn immerhin kostet die Radeon HD7970* ebenfalls gut fünfhundert Euro.

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