NVIDIA GTX690 offiziell vorgestellt

Die Geforce GTX690, NVIDIAs neuestes Grafikkarten-Flaggschiff, ist da. Angetrieben von zwei Keplerkernen aus der *-Reihe sollen neue Rekorde in 3D-Performance und Power-Effizienz erreicht werden, wie der Hersteller in seiner Pressemitteilung schreibt. Wie das bei gleichzeitig weiter gesenktem Stromverbrauch und geringerer Lüfterlautstärke möglich ist, erklärt Nvidia mit den verwendeten Materialien.

NVIDIA GTX690 offiziell vorgestellt

“Im Prinzip” befinden sich im neuen Referenzdesign der GTX690* also zwei GTX680, und “im Prinzip” sind diese auch etwa gleich leistungsstark, wie zwei GTX680 im SLi-Verbund, aber eben nur “im Prinzip”. Die Verwendung

bestimmter Materialien aus dem Automobilbereich, außen Aluminium und innen Spritzguss-Magnesium, sollen eine – Achtung Lacher – “visuelle Parallele zu Ferraris F1 Motorblock darstellen”. Darüber hinaus vergisst man nicht zu erwähnen, dass das eingespritzte Magnesium auch noch im Flugzeugbau eingesetzt wird, und das bestimmte Teile des Bugatti Veyron und des F-22 Raptor daraus gefertigt sind.

Sicher sind die Wärmeleitfähigkeiten und die akustische Dämpfung der Materialien nicht von der Hand zu weisen. Auch wenn NVidia hier wohl etwas übertreibt, die Tendenz der Behauptung dürfte stimmen: leistungstechnisch wie zwei ““*, aber leiser und genügsamer.

Wie die neue Referenzkarte genau aufgebaut ist wird übrigens auch nicht verheimlicht: in einer absolut sehenswerten Präsentation wird einem nach Klick auf  “internal”, “external” oder “Technologies” die jeweilige Ansicht detailgetreu gezeigt. Besonders der Wechsel von externer Ansicht auf intern wird mit einer sehr schönen, virtuellen Öffnung des Gehäuses begleitet.

Menschen ohne jede Hemmung können auch die neuen Geforce-Riesen in einem SLI-Verbundbündeln, wobei man damit maximal auf acht Kepler-GPUs in einem Rechner käme. Die Angaben von Nvidia lassen darauf schließen, dass damit nochmal etwa doppelt so viel Power aus der 3D-Pipeline gequetscht werden kann, aber eben nicht mehr viermal so viel .

Vielleicht eine Frage der Treiberunterstützung, doch das ist ein anderes Thema. Wie teuer das neue “” wird, darüber darf natürlich noch fleißig spekuliert werden. Bis die Modelle bei uns im Handel sind wird es ja wahrscheinlich eh noch ein paar Wochen brauchen.

Hier gehts zur offiziellen Pressemitteilung. Weitere Infos auch zu anderen Themen natürlich in unserer Tech-Ecke

Weitere Themen: NVIDIA Shield Tablet, Tegra Note, GeForce GTX 560 (Nvidia), Project SHIELD, Nvidia Tegra 4, Geforce GTX 680, NVidia GTX 670, Nvidia GeForce / ION Treiber, Nvidia GeForce / ION Treiber, Nvidia

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