Heimkino-Vergnügen für Jedermann

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(Christiane/Tim/Holger) Zum echten Heimkino-Feeling gehört vor allem eins: Ein möglichst großes Bild. Entweder greift man dann zu einem vergleichsweise teuren Fernseher oder man wählt die durchaus günstigere Variante: Einen Beamer. Diese sind aber nicht nur für Filme geeignet, sondern auch für Spiele auf der großen Leinwand bestens gerüstet.

Heimkino-Vergnügen für Jedermann

Sanyo PLV-Z5
(Holger) Den Beginn machen wir mit Sanyos “PLV-Z5″. Für knapp 1.000 Euro ist dieser inzwischen zu haben; wer ein wenig sucht, kann noch weitere 100 Euro sparen. Im Gegensatz zu manchem Konkurrenzprodukt hat der “Z5″ den Vorteil, dass er sehr leise ist, so dass man selbst bei geringer Lautstärke von Film oder Spiel keine störenden Brummgeräusche hinnehmen muss.

Auch was die Einstellmöglichkeiten des Bildes angeht finden sich nur wenige Dinge, die sich nicht einstellen lassen. Egal ob man das sichtbare Bild spiegeln, drehen oder mittels “lens shift” einfach nach oben, unten, links oder rechts bewegen will. Mit Hilfe des 2:1-Zooms lassen sich die Vorteile eines Beamers, hauptsächlich die Größe des Bildes, gegenüber einem normalen Fernseher ganz schnell erkennen: Eine Drehung am Zoom und schon hat man ein wenig Kino-Feeling in den eigenen vier Wänden. Die maximale Distanz von Beamer zur Wand gibt Sanyo mit 9,2 Metern an. Die maximale Auflösung beträgt 1.280 x 720 Pixel.

An Eingängen bietet der “Z5″ zwei HDMI-, zwei Komponenten-, einen VGA-, einen Composite- und einen S-Video-Anschluss. Beim Anschalten des Beamers fährt der Schutz der Linse automatisch zur Seite. Eine nette Funktion, die bei Nichtbenutzung nicht nur vor Staub oder Spinnweben schützt.

Die Bildqualität hinterlässt dank diverser Pre-Sets schon ab Werk einen guten Eindruck. Wer die Einstellungen allerdings weiter optimieren will, sollte sich eine passende Kalibrationsdisk besorgen, die diverse Testbilder liefert und man so den Beamer perfekt einstellen kann.

Für die Konfiguration des Geräts gibt es reichlich Optionen in den Menüs, die sich die Aktivierung der “Advanced”-Optionen noch erweitern lässt. Bis zu vier eigene Konfigurationen lassen sich abspeichern.

Für die Steuerung des Menüs kann man entweder auf die Knöpfe an der Oberseite des Geräts zurückgreifen oder zur angenehm kleinen Fernbedienung greifen. Alle wichtigen Funktionen lassen sich damit direkt ohne umständliches Abschweifen in irgendwelche Untermenüs bedienen. Auch die Direktanwahl der Eingänge ist ein willkommenes Feature. Damit man auch im Dunkeln die richtigen Knöpfe trifft können diese bei Bedarf beleuchtet werden.

Was die Helligkeit (1.100 ANSI-Lumen) des Bildes angeht, muss man den Raum weiterhin verdunkeln, wenn die Sonne direkt einstrahlt. Ein einfacher Vorhang genügt aber, um diesem Problem Herr zu werden. Was einige Konkurrenten bieten, ist die Möglichkeit, beim Aktivieren des Beamers weitere Geräte anzusteuern – beispielsweise eine motorisierte Leinwand. Diesen Trigger unterstützt Sanyos “PLV-Z5″ nicht.

Das Preis-/Leistungsverhältnis lässt über dieses zugegeben kleine Manko hinweg sehen. Wer also ein möglichst großes Bild für Spiele und Filme haben will und nur ein eingeschränktes Budget hat, macht beim “PLV-Z5″ keinen Fehlkauf. Die Betriebszeit der Lampe wird mit 3.000 Stunden im Eco-Mode und 2.000 Stunden im Normal-Mode angegeben. Sollte diese dann doch mal das Zeitliche segnen kostet der Ersatz 200-300 Euro.

Interessant bleibt der Markt auf jeden Fall, vor allem da jetzt die ersten Full-HD-Beamer in bezahlbare Regionen vordringen.

Weitere Themen: Panasonic Eluga Power , Panasonic Eluga, Panasonic

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