Bitte Lächeln: Panasonic Lumix Phone 101P

Andre Reinhardt
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Die Kamera-Experten von Panasonic haben ein neues Smartphone im Gepäck, welches vor allem durch einen sehr ausgreiften Sensor überzeugen möchte. Auch bei der restlichen Ausstattung schaut es nicht schlecht aus. Mit eine Veröffentlichung in Deutschland hingegen eher schon.

Bitte Lächeln: Panasonic Lumix Phone 101P

Das Lächeln fällt uns Europäern beim Angesicht solcher Smartphones aber meistens schnell wieder aus dem Gesicht. Denn wir wissen; hier bekommen die asiatischen Landesmänner oft den Vorzug. Vor Allem auf dem Gebiet von Digitalkameras besitzen die Jungs von Pansaonic ein ordentliches Know-How. Die Lumix-Reihe ist bei zahlreichen Käufern beliebt, sei es als Bridge-Kamera oder als Kompakt-Version. Auch die neuen System-Kameras, quasi spiegellose Spiegelreflexkameras machen beachtlichen Umsatz. Was liegt da näher, als dieses Können auch in ein Smartphone zu bringen?

Irgendwie bekommt man jedoch nie DAS Kamera-Handy schlechthin. Ansätze gab es schon viele. So hat Sony Ericsson hier eine große Weiche mit der Einführung des Exmor R Kamera-Sensors gestellt. Der solle ebenfalls im kommenden Flaggschiff auftauchen. Und auch einen Xenon-Blitz konnte man schon zum Beispiel im Motorola Milestone XT720 bewundern. Ein optischer Zoom gepaart mit einem Androiden hat es aber noch nicht zu uns geschafft. Das Altek Leo sollte ursprünglich mit seinen 14 Megapixeln und 3 fach optischem Zoom im ersten Quartal zu uns kommen. Daraus wird wohl nichts mehr. Das mag wohl auch daran liegen, das viele Benutzer lieber ein handliches Smartphone möchten und deshalb darauf verzichten können.

Beim Lumix Phone hat man ebenfalls auf eine optische Brennweitenverlängerung verzichtet. Dafür gibt es einen kraftvollen CMOS Lumix-Sensor mit „Mobile Venus Engine“. Die restlichen Daten können sich ebenfalls sehen lassen. Die 13,2 Megapixel Linse wird unterstützt von einem Omap 4430 Dual-Core Prozessor, wie er zum Beispiel im Optimus 3D zu finden ist. Das Gehäuse ist, wie so oft bei den Japanern, Wasser-geschützt, Android 2.3 treibt das Ganze an. Das 4 Zoll Display hat eine QHD Auflösung mit 960×540 Pixel zu bieten, mit dem sich die geschossenen Meisterwerke noch besser begutachten lassen.

Mit einer Ausmaße von 64 Milimetern Breite, 123 Milimetern Länge und 9.8 Milimetern Dicke ist die Konstruktion zudem erstaunlich kompakt. In Deutschland wird man sicher nicht mit dem Gerät rechnen können. Bleibt zu hoffen, das ein ähnliches Gerät den Weg hierher findet. Nicht wegen den vielen Pixeln. Eher wegen dem doch leckerem Sensor.

Weitere Themen: Panasonic Eluga Power , Panasonic Eluga, Panasonic

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