Majesty
(Maxi / Max) Eingefleischte Hobby-Strategen dürften beim Hören des Spieletitels “Majesty” aus ihrem komatösen Schönheitsschlaf erwachen. Allen anderen gewähren wir einen kleinen Rückblick.
“Majesty”, das Werk aus dem Hause Cyberlore , feierte seine Geburtsstunde im Jahr 2000. Seitdem gingen weltweit über 500.000 Exemplare über den Ladentisch. Für den schwedischen Publisher Paradox Interactive war diese Erfolgsgeschichte Anlass genug, sich diese Lizenz unter den Nagel zu reißen und das Spiel hierzulande noch einmal auf den Markt zu werfen.
Nun hat “Majesty” allerdings mittlerweile acht Jahre auf den Buckel und das merkt man dem Titel besonders grafisch an. Die gesamte Präsentation wirkt antiquiert und kann sich mit den heutigen Genregrößen keinesfalls messen. Doch bei Klassikern zählen bekanntlich die inneren Werte – und die haben wir uns natürlich einmal genauer angesehen.
Also hin zum Spielprinzip selbst. Ihr müsst einen Kreuzzug durch ein Fantasyland führen. Um das zu bewerkstelligen steht Euch zu beginn einer jeden Mission erstmal der Palast zu verfügung. Von dort aus gebt Ihr Gebäude in Auftrag aus denen Ihr dann die ersten Einheiten produzieren könnt. Jetzt kommt der Unterschied zum klassischen RTS: Ihr könnt die Einheiten nicht direkt Kontrollieren, denn jede Einheit die Ihr anheuert ist ein eigener Held. Diese Helden müsst Ihr erstmal motivieren um etwa den Gegner anzugreifen oder ein Gebiet zu erforschen. Das macht Ihr in erster Linie mit Gold, aber auch gesellschaftskonforme Einrichtungen wie das Gasthaus oder ein “Freudenhaus” machen Eure Streiter willig Ihre Arbeit zu verrichten.
Unsere Einschätzung zu diesem Titel erfahrt Ihr heute Abend in der Sendung.