Pixel, Horror, Spaß: So verlor ich mich in Teleglitch

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Stell dir vor, Gordon Freeman muss sich durch Gegnerhorden wie in Half Life 1 in einem Forschungskomplex durchkämpfen, diesmal aber steuerst du ihn von oben mit einem richtig coolen Pixellook. Die Atmosphäre, die das Indiespiel erzeugt, ist der Wahnsinn und innerhalb von wenigen Minuten konnte ich nicht mehr von Teleglitch lassen. Heute veröffentlicht Paradox Entertainment mit Teleglitch: Die More Edition eine umfangreichere Version mit mehr Waffen, neuen Leveln, mehr Story und klügerer künstlichen Intelligenz.

Pixel, Horror, Spaß: So verlor ich mich in Teleglitch

Teleglitch: Rogue mit Hotline Miami mit System Shock und Quake

Rogue-Spiele faszinieren schon über 33 Jahre und Teleglitch setzt genau im richtigen Maß da an, wo das Genre richtig punkten kann. Alleine wenn ich mir gerade ein YouTube-Video anschaue, um euch zu zeigen, wie das Spiel aussieht, dann kribbelt es in den Fingern. Das Gameplay ist total geladen, es macht Spaß mit dem unbekannten Helden durch die Räume zu ziehen, ohne zu wissen, was hinter dem nächsten Hürde ist oder sein könnte. Manches Viehzeugs ist nicht zu erahnen und das Adrenalin steigt sofort auf ein sehr intensives Maß an.

Das Szenario ist genau das selbe wie im ersten Half Life und ich vermute, dass es sehr wohl so gewollt ist. Nach Testläufen mit einer Teleportationstechnologie ist die gesamte Forschungsstation mit Aliens und Untoten besetzt, und  der namenlose Held versucht dem Alptraum eines Forschers von Black Me… – äh, halt, der militärischen Forschungsstation von Teleglitch eben – zu entkommen. Dabei bist du irgendwann gezwungen, aus dem Schrott, den du bislang gefunden hast, neue Waffen oder Items herzustellen.

Und dann kommt dazu noch die Atmosphäre, denn du wirst immer wieder gefordert sehr schnell und intuitiv auf Gegner(-horden) zu reagieren, ihnen Fallen zu stellen oder vor ihnen zu flüchten. Der hohe Stressfaktor macht unglaublichen Spaß, auch wenn ich nach drei Stunden davon ziemlich geschafft bin. Durch die Rogue-ähnliche Sichtperspektive versteckt sich Loot und Monster hinter sämtlichen Ecken und Kanten und dann wird es besonders intensiv, wenn du ein Zombie hinter einem Pfeiler nicht gesehen hast und von mehreren Gegnern einfach eingekesselt wirst. Der Grafiklook komplettiert dann das Erlebnis, denn die leicht verzerrte Optik mit der Fischaugenverzerrung wirkt so sehr auf mich, dass ich Teleglitch: Die More Edition einfach nicht mehr liegen lassen kann.

Heute hat Paradox Entertainment außerdem bekannt gegeben, dass alle Besitzer von Teleglitch die Die More Edition gratis per E-Mail zugesandt bekommen und die neue Erweiterung ab sofort erhältlich ist.

Weitere Themen: Cities in Motion Demo, Lionheart: King’s Crusade Demo, Paradox Interactive


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