Der Fall "iPad": Apple verteidigt sich vor chinesischem Gericht

Holger Eilhard

Wie bereits in der vergangenen Woche angekündigt, war heute für die Anwälte von Apple und Proview Technology ein weiterer wichtiger Termin vor Gericht. Für Apple geht es weiterhin um die Namensrechte am iPad.

Der Fall "iPad": Apple verteidigt sich vor chinesischem Gericht

Die Entscheidung des Gerichts in Guangzhou, welche zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht getroffen wurde, wird von Reuters als wegweisend für alle weiteren Streitigkeiten zwischen den beiden Unternehmen beschrieben. Eine Anfechtung der Entscheidung sei in China zwar theoretisch möglich, habe aber nur geringe Aussichten auf Erfolg.

Apples Anwälte verteidigten sich vor Gericht mit den Aussagen, dass sich der Wert der iPad-Marke seit dem Verkaufsstart des iPad im Jahr 2010 drastisch erhöht habe. Die Käufer verbinden das Wort iPad mit Apple, wenn Proview den Streit gewinnen würde, würde dies die Kunden verwirren.

Sollte Apple dem finanziell angeschlagenen Unternehmen aus Shenzhen unterliegen, bleibt ihnen nur noch eine außergerichtliche Einigung oder die Umbennenung des Tablets.

Proview Shenzhen hatte in der vergangenen Woche versucht, den Verkauf des Tablets in Shanghai zu unterbinden, musste sich vor dem Gericht in Chinas reichster Stadt allerdings geschlagen geben.

(Bild: Caixin)

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