iPad-Streit in China: Apple bietet 16 Millionen US-Dollar für Namensrechte

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Nachdem es in den vergangenen Wochen immer wieder Berichte über die Verhandlungen zwischen Apple und dem angeschlagenen Display-Hersteller Proview Technology gab, sind nun auch erste Zahlen bekannt geworden. Die gebotenen 16 Millionen US-Dollar sind dem chinesischen Unternehmen aber zu wenig.

iPad-Streit in China: Apple bietet 16 Millionen US-Dollar für Namensrechte

Wie Sina (Google Übersetzung, via The Next Web) berichtet, hat Apple angeblich 100 Millionen Yuan (umgerechnet rund 16 Millionen US-Dollar) für die Rechte am iPad-Namen geboten. Proview Technology wurde bereits nachgesagt, dass ihnen diese Summe zu wenig war.

Das angeschlagene Unternehmen, welches schon kurz vor der Zerschlagung stand, verlangt hingegen 400 Millionen Yuan (umgerechnet 63 Millionen US-Dollar), um seine Geldgeber zufriedenzustellen und selbst zu überleben.

Das neue iPad wird nicht von Apple in China angeboten. In den kommenden Tagen soll das Gerät in 30 weiteren Ländern verfügbar sein, darunter auch Taiwan. China hingegen ist weiterhin nicht auf dieser Liste.

Sina berichtet weiter, dass Apple das iPad möglicherweise unter einem anderen Namen auf den chinesischen Markt bringen könnte, sollte man sich in den Verhandlungen mit Proview und dessen Banken nicht einigen können.

(Bild: Caixin.com)

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