iPad-Verkaufsstopp: Proview droht Lieferanten und Händlern

Holger Eilhard
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Eine endgültige Entscheidung des chinesischen Rechtssystems im Streit zwischen Proview Technology und Apple steht weiterhin aus. Das hält das aus Shenzhen operierende Unternehmen jedoch nicht davon ab, Händlern und Zulieferern in einem offenen Brief mit rechtlichen Schritten zu drohen.

iPad-Verkaufsstopp: Proview droht Lieferanten und Händlern

Wie Reuters berichtet, bittet das Tochterunternehmen der finanziell angeschlagenen Proview International Holdings die chinesischen Unternehmen darum, Verkauf, Lagerung und Versand des iPad ab sofort zu unterlassen. Grund ist der seit langem anhaltende Streit um die Rechte am Namen iPad.

Sollte sich ein Unternehmen nicht an die genannten Bedingungen halten, geht Proview von einer vorsätzlichen Verletzung der Namensrechte aus und will diese mit rechtlichen Mitteln verfolgen.

Für die kommenden Wochen wird ein Urteil des Gerichts in Guangzhou erwartet, welches den Fall am 29. Februar zuletzt behandelt hatte. Erst vor wenigen Tagen hatten sich die Proview-Banken zu Wort gemeldet und behauptet, ihnen gehören die Rechte am iPad.

(Bild: Caixin)

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