Kampf ums iPad: Chinesische Richter entscheiden für Apple

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Nachdem wir gestern noch von den Streitigkeiten vor dem Gericht in Shanghai berichteten, gibt es heute eine Meldung, dass sich die Richter zugunsten von Apple entschieden haben. Ein möglicher Verkaufsstopp in Shanghai ist damit vorerst vom Tisch.

Kampf ums iPad: Chinesische Richter entscheiden für Apple

Wurde die Verhandlung nach Auseindersetzungen im Gerichtssaal in Shanghai zunächst noch als vertagt beschrieben, meldet Reuters heute, dass sich das Gericht zugunsten von Apple entschieden habe.

Damit widersprach das Gericht der Forderung von Proview Technology nach einer einstweiligen Verfügung gegen Apples iPad. Reuters hat diese Information von einer Quelle mit direkter Kenntnis des Urteils. Anlass ist weiterhin der Streit um die Rechte am Namen iPad.

Bank of China verstärkt Proview Technology

Heute wurde ebenfalls bekannt, dass sich einige der größten chinesischen Banken hinter Proview gestellt haben. Unter anderem die Bank of China und China Minsheng Banking Corp. werden von Businessweek genannt. Sie sollen das angeschlagene Unternehmen rund um die Holding-Gesellschaft Proview International Holdings Ltd. wieder auf Vordermann bringen.

Für Apple könnte dies bedeuten, dass sich das Unternehmen stärker als bereits vermutet außergerichtlich einigen will. Bereits vor einigen Tagen sagte Proview Technology, dass man sich mit Apple an einen Tisch setzen wolle. Konkrete Forderungen sind jedoch noch nicht bekannt. Im Dezember gab es Meldungen, dass Proview 10 Milliarden Yuan (rund 1,19 Milliarden Euro) verlange, diese Zahl wird mittlerweile aber nur als “vorläufig” beschrieben.

(Bild: Caixin.com)

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