Proview-Banken: "iPad" gehört uns

Holger Eilhard
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Die Berichte im Kampf um die Namensrechte im Fall “iPad” nehmen bisweilen unerwartete Wendungen. Nachdem erst kürzlich bekannt wurde, dass einer der Gläubiger die Liquidation des Unternehmens forcieren will, gaben die Bank of China und 7 weitere Banken nun an, dass ihnen die Namensrechte gehör(t)en.

Proview-Banken: "iPad" gehört uns

Wie das Wall Street Journal (via The Next Web) berichtet, haben die Banken angekündigt, die Angelegenheit in eigene Hände zu nehmen. Die Klagen im Fall iPad würden nun “zwischen Apple und den 8 Banken” entschieden, so eine Mitteilung der Geldgeber.

Im Jahr 2009 hatten die Banken gesagt, Proview Technology, Shenzhen – ein Tochterunternehmen der Proview International Holdings Ltd. – schulde ihnen 400 Millionen US-Dollar.

In der Mitteilung der Banken heißt es weiter, sie hätten das Eigentum des Unternehmens – inklusive der iPad-Rechte – schon 9 Monate vor der angeblichen Einigung zwischen Proview Taiwan und Apple übernommen.

Proview Technology Shenzhen behauptet, dass es dem Schwesterunternehmen in Taiwan nicht möglich gewesen sei, die Namensrechte zu verkaufen, da sie nicht im Besitz dieser gewesen sein sollen.

Erst am Montag wurde bekannt, dass Fubon Insurance, einer der Gläubiger, die Auflösung des finanziell angeschlagenen Unternehmens fordert.

Weitere Themen: iPad 2, iPad 1, Apple

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