Proview sucht Einigung mit Apple

Holger Eilhard
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Im Streit um die Namensrechte des iPad gab es in den vergangenen 48 Stunden einige Neuheiten. So hat Proview Technology, nachdem es vor einem Gericht in Huizhou, China gewonnen hatte, angekündigt, dass man sich mit Apple über eine außergerichtliche Einigung unterhalten wolle.

Proview sucht Einigung mit Apple

Die Associated Press veröffentlichte gestern ihren Bericht über das Gerichtsurteil aus Huizhou, einer Stadt in der südlichen Provinz Guangdong. Das Urteil besagt, dass der chinesische Händler Sundan den Verkauf des iPads unterbinden soll, da er gegen die Namensrechte von Proview verstoße. Bereits zuvor hatten vereinzelt Händler das iPad aus ihren Regalen entfernt.

Am morgigen Mittwoch will sich ein weiteres Gericht, diesmal in Shanghai, mit dem Fall befassen.

Apple droht mit erneuter Klage

Kurz nachdem das Urteil aus Huizhou bekannt wurde, gelang auch ein Brief von Apples Anwälten, gerichtet an Proviews Rowell Yang, an die Öffentlichkeit. Darin drohte Apple mit weiteren rechtlichen Schritten und warf Yang unter anderem vor, dass er von dem Verkauf der Namensrechte gewusst habe. Seine Aussagen, dass er kein Wissen davon gehabt habe, seien “falsch und irreführend”.

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AllThingsD hatte in der vergangenen Woche eine Reihe von E-Mails aus dem Jahr 2009 veröffentlicht, die den Verkauf der Namensrechte dokumentieren sollen.

Proview will mit Apple verhandeln

Nach den Geschehnissen am Montag sagte Proview gegenüber der Times of India (via The Next Web) heute, dass man sich mit Apple außergerichtlich einigen wolle.

Der Anwalt des finanziell angeschlagenen Unternehmens aus Shenzhen, Xie Xianghui, sagte der AFP, dass man sich auf die Verhandlungen vorbereite. Der Streit vor Gericht soll aber weitergehen, bis man sich endgültig einig geworden ist.

(Bild: Caixin.com)

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