Streit ums "iPad": Apple angeblich in Gesprächen mit Proview Technology

Holger Eilhard

Seit einigen Monaten streiten sich Apple und das chinesische Unternehmen Proview Technology um den Namen iPad. Nachdem das Rechtssystem im Fernen Osten aktuell weiterhin damit beschäftigt ist, sich den Fall anzusehen, machen die beiden Unternehmen nun anscheinend Nutzen von einer Regelung, die es den Parteien erlaubt, sich noch außergerichtlich zu einigen.

Streit ums "iPad": Apple angeblich in Gesprächen mit Proview Technology

Macworld beruft sich in seinem Bericht auf den Anwalt Ma Dongxiao, der das chinesische Unternehmen Proview Technology vertritt. Während genauere Details noch offen sind, sagte Dongxiao, dass beide Unternehmen sich derzeit in Verhandlungen befinden.

Das Gericht in der chinesischen Provinz Guangdong befasst sich mit dem Fall und hat noch kein Urteil gefällt. Das Rechtssystem in China räumt den in Rechtsstreits verwickelten Unternehmen eine Zeit für außergerichtliche Einigungen ein. Die Teilnahme an diesen Gesprächen ist für die betroffenen Parteien jedoch optional.

Macworld zitiert den chinesischen Rechtsexperten Zhao Zhanling mit folgenden Worten: “Ich denke, es gibt einen Hoffnungsschimmer, dass die Gespräche zu einer Lösung führen.” Die Tatsache, dass beide Unternehmen sich überhaupt treffen, sei ein gutes Zeichen.

Apple hatte erst Anfang der Woche die Liste weiterer Länder bekanntgegeben, in denen das neue iPad in Kürze verfügbar sein wird. China gehört weiterhin nicht dazu. Weitere Informationen zum Rechtsstreit zwischen Apple und Proview findet ihr auf unserer Übersichtsseite des chinesischen Unternehmens.

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