Blackberry: Mini-Keyboard verwandelt Playbook in Netbook

von

Handelte es sich bei dem jüngst von Research in Motion ins Zubehörprogramm aufgenommene Mini-Keyboard lediglich um ein solches, wäre das wohl kaum einen Artikel hier auf Giga wert. Die speziellen Anpassungen von RIM und vor allem das eingebaute Multi-Touchpad lassen das Gadget aber als ernst zu nehmende Lösung erscheinen, die sich ähnlich gut zum Arbeiten eignen dürfte, wie etwa ein Netbook.

Blackberry: Mini-Keyboard verwandelt Playbook in Netbook

Schon öfter habe ich ja darüber fabuliert, wie die Geräteklassen zusammen wachsen könnten, ohne die Kunden mit zu viel Funktionsumfang zu überfordern. Einen kleinen Schritt in diese Richtung tut bereits jeder, der sich eine kleine Tastatur für sein Tablet oder Smartphone zulegt, um vom (fast) reinen Konsumenten von Inhalten mindestens zu so etwas wie einem Prosumenten werden zu können. Jeder, der mehr als “mal eine E-Mail” auf einem Tablet tippen möchte, kommt mit den OnScreen-Tastaturen auf Dauer eben nicht zurecht; hat man sich dann aber erstmal eine externe Tastatur zugelegt,vermisst man eben auch schnell eine Maus und eine Halterung für den sicheren Stand des Playbooks.

All das hat Research in Motion jedenfalls in diese kleine Kiste gepackt, in die man das Mini-Keyboard und das Touchscreen-System einhängen kann, das diese dann über eine intern verschlüsselte Verbindung miteinander kommunizieren lässt. Dass hier keine reine USB-Lösung oder ähnliches gewählt wird unterstreicht den Business-Charakter der Blackberry-Geräte, macht die Lösung aber leider inkompatibel für anderer Hersteller Tablet-PCs. Den Business-Charakter unterstreicht aber auch der Citrix-Connector (siehe Video) und der ebenfalls verbaute Akku, der die Funktionsfähigkeit des Zubehörs bis zu 30 Tage lang aufrecht erhalten können soll.

Dass RIM den pfiffigen Lösungen den Vorzug gibt sieht man auch daran, dass sie mit dem – ähnlich wie bei einem Bilderrahmen – ausklappbaren Ausschnitt hinter dem Bildschirm eine ebensolche, pfiffige Lösung realisieren. Ein Multitouch-fähiges Bedienfeld ist zwar nicht unbedingt etwas neues, gehört für rund hundert Euro aber ebenso zum Ausstattungsumfang, wie der ganze andre Kram. Wann genau das Anbauteil nach EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) kommt, liess sich der zugehörigen Pressemitteilung leider noch nicht entnehmen. Für 119,- US-Dollar sei das Teilchen jedoch in Kanada weltweit bestellbar, was “Normalkunden” wegen des höheren Preises aber eher nicht zu empfehlen ist.

via

Weitere Themen: Research In Motion


Kommentare zu diesem Artikel

Anzeige
GIGA Marktplatz