Rovio: Angry Birds-Macher entlässt 16 Prozent der Belegschaft

Jan Hoffmann
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Die Spieleschmiede Rovio hat das eigene Wachstumspotenzial mit Spiele-Klassikern wie Angry Birds und dessen Nachfolgern wohl deutlich überschätzt. Nun sollen bis zu 130 Arbeitsplätze im Rahmen einer Umstrukturierung gestrichen werden. 

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Angry Birds Epic

Mit Angry Birds hatte Rovio einen großen Spiele-Hit gelandet, der bis heute zu den beliebtesten Games für Smartphones und Tablets zählt. Allerdings gelang es dem Unternehmen bisweilen nicht, den Erfolg in dieser Dimension mit weiteren Spielen zu wiederholen bzw. fortzuführen.

Deshalb möchte Rovio nun rund 16 Prozent der Belegschaft entlassen, verkündete Rovio-Chef Mikael Hed im Firmenblog am Donnerstag. Dabei gesteht man sich ein, das eigene Team mit der Erwartung eines schnelleren Wachstums ausgebaut zu haben, als letztendlich erreicht wurde. Gleichzeitig kündigt Hed eine Umstrukturierung und die Konzentration auf drei Kernbereiche an: Spiele, Medien und Produkte für Endkunden.

Mit Medien und Produkten für Endkunden sind vermutlich Projekte wie der für 2016 geplante Angry-Birds-Kinofilm und das Geschäft mit Merchandising-Artikeln, also T-Shirts und Kaffeetassen rund um die wütenden Vögel, gemeint.

Weitere Themen: Angry Birds Epic, Angry Birds - iOS, Rovio

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