Flash-Speicher: Hohe Ausfallraten bei den teuren Laufwerken

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(Holger) Seit einiger Zeit kommt Flash-Speicher in Form von Solid State Drives (SSD) mehr und mehr in Mode. Doch mit zunehmender Verbreitung tauchen auch verstärkt Probleme auf. Einem aktuellen Bericht zufolge liegt die Ausfallrate deutlich höher als bei den altbekannten Festplatten.

Flash-Speicher: Hohe Ausfallraten bei den teuren Laufwerken

Im Gegensatz zur herkömmlichen Magnetscheibe liegt die Fehlerrate der SSDs bei 10-12 Prozent. Im Vergleich: bei Festplatten sind es 1-2 Prozent.

Das Problem liegt an der Limitierung der Flash-Speicher. Das Beschreiben jeder einzelnen Zelle ist nur 100.000 Mal möglich. Das wird dadurch ausgeglichen, dass der Controller der SSD nicht mehrmals gleichzeitig auf ein und dieselbe Speicherzelle schreibt, sondern die Schreibzugriffe über den gesamten Speicherbereich verteilt.

Sowohl Intel als auch Samsung sind diese Probleme bekannt, verteidigen jedoch die Zuverlässigkeit der noch sehr teuren Festplattenalternative. Laut Intel sei die Zuverlässigkeit der SSDs ein wichtiger Grund für oder gegen einen Hersteller. Man arbeite bereits an Verbesserungen, die Abhilfe schaffen sollen.

Bei Samsung sagt man, dass wenn Fehler auftreten würden, diese nicht den Speicher an sich, sondern eher den Controller der SSD betreffen würden.

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