Apple beantragt Verkaufsverbot für 8 Samsung-Smartphones

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Nur knapp 3 Tage nach dem die neunköpfige Jury im US-Rechtsschreit zu Gunsten Apples entschieden hat, beantragt Apple ein Verkaufsverbot für acht Samsung-Smartphones in den USA.

Obwohl laut Jury-Urteil fast alle der im Verfahren involvierten 28 Samsung-Geräte Apples Patente verletzten, strebt Apple nur ein Verkaufsverbot für 8 Samsung-Smartphones an. Dies ist aber nicht unbedingt überraschend, werden einige dieser 28 Geräte schon seit einiger Zeit nicht mehr in den USA verkauft.

Somit konzentrierte sich Apple auf die erfolgreicheren unter den verbleibenden Samsung-Smartphones:

  • Galaxy S 4G
  • Galaxy S2 (AT&T)
  • Galaxy S2 (Skyrocket)
  • Galaxy S2 (T-Mobile)
  • Galaxy S2 Epic 4G
  • Galaxy S Showcase
  • Droid Charge
  • Galaxy Prevail

Apple hatte bis zum 27. August Zeit ein Verkaufsverbot für betroffene Samsung-Geräte zu beantragen und hat diese Frist offensichtlich auch genutzt. Richterin Lucy Koh gibt Samsung nun wiederum 2 Wochen Zeit um auf Apples Antrag zu reagieren. Die eigentliche Anhörung zum beantragten Verkaufsverbot ist für den 20. September angesetzt.

Das populärste Samsung-Smartphone auf dem US-amerikanischen Markt ist übrigens nicht das Galaxy S2, wie Apples Liste vielleicht vermuten lässt. Samsungs Low-end-Prepaid-Smartphone “Galaxy Prevail” wurde in zwei Jahren 2,25 Millionen Mal verkauft. In der selben Zeitspanne wurden von allen US-Varianten des Galaxy S2 zusammengerechnet “nur” 4,1 Millionen Stück verkauft.

Apples Antrag ist folgend eingebunden:

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Weitere Themen: Samsung Galaxy Tab Active, Samsung SSD 850 Pro, Galaxy Core 2, Galaxy S5 mini, Galaxy Tab S, Galaxy S3 Neo, Samsung Galaxy Tab 3, Samsung Galaxy Ace, Galaxy K zoom, Samsung


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