Apple vs Samsung, es geht weiter

Kamal Nicholas
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Oh ja, Samsung vs. Apple: Es geht weiter. Und zwar gleich auf mehreren Fronten.  Zum einen verlangt Apple von Samsung ordentlichen Schadenersatz . Zum anderen geht es (immer noch bzw. mal wieder) um die Galaxy Tab-Reihe.

Apple vs Samsung, es geht weiter

Egal, was die Gründe für folgendes verhalten sind, in meinen Augen ist es eine wahre Schande. Die Sache nervt vor allem deshalb so sehr, weil sowohl Apple als auch Samsung sowieso schon so viel Geld verdienen. Ich will niemanden hier als Opfer bzw. als Täter hinstellen, denn die ganze Angelegenheit ist bei zwei überreichen Unternehmen einfach nur lächerlich. Aber ich will mal zur Sache kommen, denn ich habe mich schon genug über die Angelegenheit aufgeregt.

Schadenersatz

Wie FOSS Patents berichtet (ich weiß, Informationen von Herrn Florian Müller sollten definitiv mit Vorsicht betrachtet werden), verlangt Apple Schmerzensgeld für jedes von Samsung bisher verkaufte Gerät, das bestimmte Patente verletzt. Je nach verletztem Patent würden dann (pro Gerät wohlgemerkt) folgende Gebühren fällig:

  • $2,02 für Samsung-Geräte, die „overscroll bounce“ verwenden
  • $2,02 für Samsung Geräte, die „tap to zoom and navigate“ benutzen
  • $3,10 für Samsung-Geräte, die „scrolling API“ verwenden
  • $24 Dollar für jedes Samsung-Gerät, das eines von Apples Design-Patenten verletzt

Insgesamt kommt so ein Gesamtbetrag von 2,5 Milliarden Dollar zusammen, der vor allem für eher ästhetische als technische Eigenschaften  aufgewendet werden soll. Ob diese Beträge auch in der Realität umgesetzt werden können, ist bisher ungewiss. Es wäre definitiv ein harter Schlag gegen Samsung.

Rückblick: Die ersten Android-Smartphones von Samsung, LG, Huawei und Co. GIGA Bilderstrecke Rückblick: Die ersten Android-Smartphones von Samsung, LG, Huawei und Co.

iPad vs Galaxy Tabs

Etwas mehr Hand und Fuß hat folgende Nachricht: In Düsseldorf entschied das Oberlandesgericht heute, dass Samsung europaweit den Verkauf des Galaxy tab 7.7 einstellen muss. Das Galaxy Tab 10.1N hingegen darf weiter verkauft werden. Auch hier geht es um Design und die Maßnahme, mit der Samsung das vorher veröffentlichte Galaxy Tab 10.1 etwas modifiziert hatte, um es dann als 10.1N zu verkaufen, war demnach wohl erfolgreich. Traurig finde ich dieses ganze Hin und Her aber irgendwie trotzdem. Und Ihr? Lasst uns wissen, was Ihr über den Streit zwischen Samsung und Apple haltet.

 

Quellen: FOSS Patents via Engadget, Wirtschaftswoche, Bildquelle: thechurchofapple.com

Ihr wollt trotz oder gerade wegen des Streits ein iPad oder ein Samsung Galaxy Tab 10.1N kaufen? Dann schaut doch mal hier:

Apple iPad:  

Samsung Galaxy Tab 10.1N:  

Weitere Themen: iPad 3, Samsung Galaxy Tab 7.7 , Samsung Galaxy Tab 10.1 , Smart Switch, Samsung Galaxy Note 4 SM-N910 Bedienungsanleitung , Samsung Galaxy S5 mini Bedienungsanleitung, Samsung Galaxy Ace Handbuch, Samsung Galaxy S4 mini, Samsung Galaxy Tab 3 10.1 GT-P5200 Handbuch, Samsung

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