Gestern Abend bei Samsung: Die Audio Docks

Kamal Nicholas
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Gestern Abend bei Samsung:  Die Audio Docks

Gestern Abend war es mal wieder soweit: Samsung organisierte anlässlich einer neuen Produktreihe eine schicke Veranstaltung, bei der ein paar ausgewählte Gäste vor Ort waren, zu denen auch wir uns zählen durften. Vorgestellt wurden dabei Samsung neue Audio Docks.

Der Eintritt in das nhow Hotel ist schon irgendwie beeindruckend, wenn auch Geschmackssache. Direkt an der Spree, unweit des MTV-Gebäudes gelegen, prangt der quadratische Gebäude. Beworben wird das nhow als das „Music and Lifestyle Hotel Berlin“. Für mich insgesamt etwas zu modern, aber wie gesagt, das ist Geschmackssache. Passend für die Präsentation war das Hotel aber allemal, denn vorgestellt wurden die ersten Audio Docks von Samsung.

Es ist nicht die erste Samsung-Veranstaltung, auf der ich war, und wie auch die vorherigen, war  die Stimmung sehr entspannt, ja, fast familiär. Man duzt sich schnell, nimmt ein Erfrischungsgetränk seiner Wahl zu sich und lernt ein paar Kollegen von anderen Blogs und Medien kennen. Dass es dabei um eine Geräte-Präsentation ging, merkte ich Anfangs eigentlich nur durch die überall im Raum verteilten Lautsprecher. Nachdem alle Gäste dann nach und nach eingetrudelt waren, wurde es Zeit für eine eher  kurze Pressekonferenz, bei der die Geräte vorgestellt wurden. Mit dabei:  Der Senior Account Manager von Samsungs PR-Agentur Thomas Kahmann,  Samsungs Produkt Marketing Manager TV&AV Sang-Won Byun und – als Audiospezialist – DJ  Luke, den einige von Euch vielleicht als den Mann an den Plattentellern der Band Seeed kennt.

Nach einer kurzen Vorstellung der Geräte und ein paar Fragen von der Presse, war der offizielle Teil der Veranstaltung auch schon wieder vorbei. Danach konnten sich alle ein wenig mit den Geräten beschäftigen und sich ein eigenes (Klang-)Bild der Geräte machen, sowie weitere Fragen zu den Audio Docks stellen.  Auch Ihr mögt Euch jetzt fragen, was es mit diesen Teilen auf sich hat, weshalb ich gerne ein bisschen Licht ins Dunkel bzw. Klang in die Stille bringen möchte.

Insgesamt gibt es sechs verschiedene Audio Docks, die sich durch ihr technisches Innenleben, die Anschlussmöglichkeiten, ihre Namenserweiterung, aber auch teilweise durch ihr Design unterscheiden. Fast allen Geräten ist gemeinsam, dass sie über einen Dual Dock verfügen, über die sowohl iPods, iPhones und iPads als auch alle Smartphones mit microUSB-Port angeschlossen werden können. Eine wie ich finde sehr gute Entscheidung. Wer allerdings ein Galaxy Tab besitzt und dieses anschließen möchte, muss auf eine etwas modifizierte Version der Docks zurückgreifen, die dann keinen Anschluss mehr von Apple-Produkten über das Dock ermöglicht. Alle Geräte sind des Weiteren mit einer Fernbedienung ausgestattet.

 

DA-E550: Mit 462,7 x 122,3 x 151,8 mm ist dies das kleinste Lautsprechersystem aus der Serie. Die Frontlautsprecher sind mit jeweils 5W ausgestattet, neben dem Anschluss über das Dual Dock ist außerdem auch das Abspielen von Musik via USB 3.0 möglich. Das Gerät gibt es in der Farbe Weiß, die UVP liegt bei 169,99 Euro.

Samsung Audio Dock DA-E550

DA-E650: Dieses ebenfalls hornförmige Audio Dock ist das nächst größere  der vorgestellten Geräte.  Das  2.1-Lautsprechersystem ist mit 40 RMS und integriertem 20W Subwoofer ausgestattet.  Vernetzt werden kann das Gerät mittels USB Direct Play oder über Bluetooth 3.0. Unterstützt werden die Formate WAV, MP3 und WMA. Wer ein Galaxy Tab sein eigen nennt, muss sich die Version DA-E660 zulegen, die dann anstatt des Docking-Anschlusses für Apple-Produkte eben einen Anschluss für die Galaxy Tab Serie hat. Das DA-650 Audio Dock gib es in den Farben Schwarz und Nussbaum, die UVP liegt bei 229,99 Euro.

Samsung Audio Dock DA-E650

DA-E670: Etwas klassischer im Design geht es dann mit dieser Ausgabe weiter, di e leistungstechnisch wie auch das DA-650 ausgestattet. Der Unterschied liegt hier allerdings darin, dass die Wiedergabe von Musik auch über AirPlay bzw.  über Samsungs AllShare (DLNA) möglich ist. Die Maße des Gerätes betragen 513 x 196 x 286 mm. Erhältlich ist das Gerät in Schwarz, die UVP liegt bei 349,99 Euro

Samsung Audio Dock DA-E670

DA-E750: Das Highlight der Serie, wie auch mehrfach bei der Präsentation hervorgehoben wurde. Das leistungsfähigste 2.1-Lautsprechersystem  ist mit 100W RMS und integriertem 60W Subwoofer ausgestattet und hat außerdem sowohl einen eingebauten Röhrenverstärker als auch einen digitalen Endverstärker. Auch hier ist das Abspielen via USB Direct, dem Dual Dock und der drahtlosen Übertragung mittels Bluetooth 3.0, AirPlay und AllShare möglich. Erhältlich gibt es das Teil in Schwarz, Nussbaum und als Galaxy-Tab Variante (DA-E760).  Wer auf Röhre setzt, muss aber auch tiefer in die Tasche greifen, denn die UVP liegt hier bei stolzen 599,99 Euro.

Samsung Audio Dock DA-E750

Bisher fällt es sowohl mir als auch Flavio, mit dem ich bei der Veranstaltung war, schwer, ein klares Urteil über die Geräte zu fällen, da es vor Ort etwas schwierig war, sich wirklich mit der Klangqualität der Geräte auseinander zu setzen. Im Haupt-Präsentationsraum waren auf jeder Seite jeweils fünf der Röhren-Audio Docks miteinander verkoppelt, zusätzlich war noch ein kleiner Subwoofer dazwischen geschaltet, um den doch recht großen Raum zu beschallen. Hier war der Klang insgesamt wirklich sehr gut. Das kleinste der vorgestellten Geräte ist allerdings viel zu leise und steht somit in keinem Verhältnis zu dem ohnehin schon relativ hohen Preis.

Es war auch deshalb etwas schwierig, sich richtig mit dem Klangbild auseinander zu setzen, da im zweiten Präsentationsraum immer mehrere Leute auf einmal versuchen, zu hören, was die einzelnen Teile können, was natürlich in einem klanglichen Matsch endete.

Wir werden uns aber noch einmal eingehender  mit einem der Audio Docks auseinander setzen, sobald uns das Testgerät zugeschickt wird.

Insgesamt lässt sich über die Veranstaltung wirklich nur Gutes sagen, selbst  die „niedlichen“ Essensportionen waren sehr unterhaltsam, und wer mehr wollte, konnte sich am konstanten Nachschlag und den diverse angebotenen Miniaturspeisen bedienen. Auch die Lockerheit, mit der alle bei der Veranstaltung miteinander umgegangen sind (vor allem Sang-Won Byun, der mit seiner offenen und symphatischen Art alle mehrmals zum Lachen bringen konnte) sorgte dafür, dass man sich als Anwesender schnell sehr wohl fühlte.

Dennoch wollen wir objektiv mit den von Samsung präsentierten Geräten umgehen. Hier also mein erster kurzer Eindruck:

Insgesamt wirken die Geräte wirklich sehr hochwertig, die Entscheidung zum Dual Dock ist mir irgendwie sehr symphatisch, weil so endlich einmal Apple und Android-Hersteller ein und dasselbe Dock benutzen können. Auch das Design gefällt mir sehr gut, vor allem bei der Version mit Röhrenverstärker (die Röhren leuchten, und ihr wisst, dass ich es mag, wenn es leuchtet). Den größten Haken sehe ich aber ganz klar bei dem Preis, denn schon das kleinste Audio-Dock ist mit knapp 170 Euro schon ziemlich teuer, von der Klangleistung die man dafür bekomm ganz zu schweigen.. Und  für 600 Euro würde ich persönlich mir ganz klar lieber eine Alternative zusammen stellen. Zum Klang werden wir aber wie bereits gesagt, noch einmal ausführlicher berichten.

Bildergalerie Samsung Audio Docks

 

 

 

 

Weitere Themen: iPhone 4s, iPhone 5, iPad 3, Samsung Galaxy Tab 2, Samsung Galaxy S3, Samsung Galaxy Tab 2 (10.1) , Samsung Galaxy S2, Samsung Galaxy Tab, Smart Switch, Samsung

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