NAND Flash Speicher Preise um bis zu 15 Prozent gestiegen

Ralf
NAND Flash Speicher Preise um bis zu 15 Prozent gestiegen

Dem Erdbeben in Japan vom 11. März 2011 mit einer Stärke von 9.0 und dem anschließenden Tsunami sind bisher mehr als zehntausend Menschen zum Opfer gefallen, weiterhin werden 16000 vermisst. Welche Belastungen auf Umwelt und Menschen durch die nukleare Katastrophe in Fukushima zukommen, ist noch nicht klar, da es kaum verlässliche Informationen dazu gibt. Was aber deutlich wird, sind die Veränderungen durch die gestörten Produktionsbedingungen der Industrie in Japan.

Für Kaufinteressierte der beliebten Alltagsbegleiter , und iPod macht sich das ebenfalls bemerkbar. Nicht nur wurde der geplante iPad 2 Start in Japan verschoben, auch die angebotenen Kapazitäten in Europa sind seit dem hiesigen Verkaufsstart am 25. März begrenzt. Benm.at hatte vor kurzem über die mögliche Beeinträchtigung der Chipproduktion durch das Erdbeben und Stromausfälle berichtet. Jetzt scheinen sich die Befürchtungen zu bestätigen: Der durchschnittliche Preis der für die mobilen Geräte so essenziellen NAND Flash-Speicherchips ist um bis zu 15 Prozent gestiegen.

An der Spitze der Produktion der NAND-Flash Speicher stehen die beiden Marktführer Samsung und Toshiba. Doch weil Toshibas Produktion in Japan beeinträchtigt ist, und nicht nur Apple auf Samsung ausweicht, steigt der Preis. Die unmittelbare Spot-Preis-Erhöhung kurz nach dem Erdbeben wurde noch auf die Unsicherheit zurückgeführt, welche Kapazitäten geliefert werden könnten. Doch die meisten Flash-Speicher-Zulieferer änderten bis zur zweiten Märzhälfte ihre langfristigen Vertragspreise nicht. Dann, nachdem die Verluste bei Toshiba und im SanDisk-Werk Yokkaichi absehbar wurden, hoben die Zulieferer ihre Preise an. Gleichzeitig sanken die Preise für 2xnm-TLC-Produkte um 10 Prozent, um die Verkäufe von Speicherkarten und bootbaren USB-Flash-Drives anzuheben.

Die Marktbeobachter von DRAMeXchange rechnen damit, dass die NAND-Flash-Speicher-Knappheit noch bis Anfang Mai bestehen wird, sich danach jedoch mit wieder aufgebauter japanischer Infrastruktur, besserer Stromversorgung und Ersatzprodukten die Flash-Speicher-Produktion und auch ihr Preis wieder normalisieren wird. Mit einer weiteren Preissteigerung bis dahin rechnet DRAMeXchange aufgrund der ohnehin schwächeren saisonalen Nachfrage nicht.

Apple plant offenbar nicht, Preiserhöhungen auf der Einkaufsseite an die Verbraucher weiter zu geben. Die Knappheit könnte jedoch die Liefersituation bei den iPad 2 und neuen iPhones weiter beeinträchtigen.

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