Samsung denkt über Android-Kameras nach

Andre Reinhardt
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Samsung mag Innovationen. Beispielsweise das Bedienkonzept des Galaxy Note fand viele begeisterte Anhänger. Damit hat der Hersteller nicht das Rad neu erfunden, denn Eingabestifte gab es auch schon vorher. Durch die hinzugefügte Taste und angepasste Apps ergaben sich aber nützliche Anwendungsgebiete. Beim neuesten Projekt sieht es ähnlich aus.

Samsung denkt über Android-Kameras nach

Erweiterbare Betriebssysteme gibt es schon mehrere Jahre in Kameras. Beispielsweise hat Canon sein DryOS-Betriebssystem, mit dem man neue, nützliche Funktionen und Anwendungen auf die Kamera bringen kann. Samsung überlegt nun aber ebenfalls, seine ausführlichen Erfahrungen im Kamera-Bereich mit einem offenen Betriebssystem zu ergänzen. Ein logischer Schritt wäre dann mit Sicherheit eine Android-Variante, denn damit kennt sich der Konzern ebenfalls bestens aus.

Deshalb wurden auch bereits Nachforschung zum Thema Android-Portierung auf Digitalkameras von den Koreanern getätigt. Meiner Meinung nach wäre das ein genialer Schritt. So könnte man mittels SIM-Karte oder WLAN seine Bilder direkt online stellen oder aber auch auf alternative Kamera-Apps und Bildbearbeitungsfunktionen zurückgreifen. Sicherlich würden sich aufgrund der Open-Source-Plattform dann auch neue Funktionen hinzufügen lassen oder bestehende könnten erweitert werden.

Als Telefon-Ersatz ist solch ein Konstrukt nur bedingt brauchbar, eine Kamera mit Android-Betriebssystem gab es beispielsweise schon von Polaroid. Als erweiterbare Kamera mit Online-Funktion wäre ein entsprechendes Gerät aber sicherlich eine schicke Sache.

via thinkdigital.com / Artikelbild Samsung (mit hinzugefügtem Androiden)

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