Samsung - Notebook-Hersteller interessiert an HPs PC-Geschäft?

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Der südkoreanische Notebook-Hersteller Samsung ist nach Insiderberichten angeblich daran interessiert, die PC-Sparte von Hewlett Packard zu übernehmen. Grund sind Gespräche mit taiwanischen Notebook-Produzenten Quanta Computer, Compal Electronics und Pegatron Technology an die Samsung einen Teil seiner Produktion auslagern möchte.

Samsung - Notebook-Hersteller interessiert an HPs PC-Geschäft?

Samsung produziert aktuell alle Notebooks in China, hatte aber bereits früher schon Gespräche mit den in Taiwan ansässigen Unternehmen geführt – allerdings ohne Ergebnis. Wie Digitimes weiter berichtet hatte Samsung diese Unternehmen im August in das Hauptquartier von Samsung zu weiteren Gespräche eingeladen.

HP lässt im Jahr 2011 insgesamt 40 Million PCs produzieren. 20 Millionen davon werden von Quanta, 8 Millionen von Foxconn, 7 Millionen von Inventec, 3-4 Millionen von Wistron und 2 Millionen von Compal geliefert. Sollte Samsung das HP-Geschäft übernehmen müssten diese dafür sorgen, dass insgesamt 50-60 Millionen Geräte ausgeliefert werden. Samsung kann dies lediglich durch Auslagerung auf externe Produzenten realisieren.

Gegenüber MarketWatch sagte Samsung jedoch kurz darauf, dass an den Meldungen nichts dran sei und man kein Interesse habe, die PC-Sparte von Hewlett Packard zu übernehmen.

Samsung war zuletzt im Rahmen der Gamescom in den Schlagzeilen, da sie dort ihr erstes Gaming-Notebook, das Serie 7 Gamer, vorgestellt haben.

Was sagt ihr dazu, dass HP aus dem PC-Business aussteigen möchte? Kauft ihr euch Fertig-PCs oder baut ihr euch eure Rechner lieber selbst?

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