Apple hat gerade einen linken Haken gelandet und Samsung in Düsseldorf ein blaues Auge verpasst. Jetzt holt Samsung zum Gegenschlag aus und reicht bei einem pariser Bezirksgericht Klage wegen Patentverletzungen ein. Das Ziel: Apples iPhone 3G, 3GS und iPhone 4 sowie beide iPad-Generationen in den 3G-Varianten. 

Wie unsere Kollegen von benm.at unter Berufung auf Agenturmeldungen berichten, wendet Samsung sich wegen der Verletzung dreier Technologie-Patente gegen den Mac-Hersteller. Um das Design der Geräte gehe es also nicht, so eine Sprecherin gegenüber der Agence France-Presse. Bereits im vergangenen Juli legte der koreanische Hersteller Beschwerde ein. Der erste mündliche Verhandlungstermin soll im Dezember statt finden.

Angeblich soll es sich bei den drei in Frage stehenden Patenten um UMTS-Technologien handeln, welche durch die Smartphones und 3G-fähigen Tablets verletzt wurden. Zuletzt war es Apple gelungen, in Deutschland ein Verkaufsverbot vor dem Landgericht Düsseldorf zu erstreiten. Auch in vielen anderen Teilen der Welt liegen die beiden Unternehmen im Clinch, während Samsung als Lieferant für CPUs, SSD-Laufwerke, Displays und mehr vorerst ein wichtiger Partner Apples bleibt.

So laufen derzeit einschlägige Verfahren in Australien, Asien und den USA sowie einigen anderen europäischen Ländern.

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