Schnelle Festplatten: Neue SSDs von Intel und Samsung

Sebastian Trepesch
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Sowohl Intel als auch Samsung haben neue Solid-State-Drives (SSD) vorgestellt. Die neuen Produkte wollen eine höhere Leistung und Kapazität bei geringerem Energieverbrauch und einem niedrigeren Anschaffungspreis bieten. Im Vergleich zu den herkömmlichen Festplatten bieten SSDs eine deutliche Geschwindigkeitssteigerung, sind aber wesentlich teuerer als diese.

Die neue 320er Serie von Intel erreicht mit seinem 25 Nanometer NAND Flash-Speicher laut Herstellerangaben eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 270 Megabytes pro Sekunde (39.500 IOPS – Operationen pro Sekunde) und eine Schreibgeschwindigkeit von bis zu 220 Megabyte pro Sekunde (23.000 Operationen pro Sekunde). Die internen Laufwerke gibt es mit Speicherplatz von 40 bis 600 Gigabyte im 2,5- und 1,8-Zoll-Format.

Samsung Electronics gibt für seine neuen Produkte der 470er-Serie 250 Megabyte pro Sekunde als maximale Lesegeschwindigkeit an (43.000 Operationen pro Sekunde), als Schreibgeschwindigkeit wie Intel 220 Megabyte pro Sekunde (11.ooo IOPS). Der integrierte Drei-Kern MAX-Controller und 256 MB DDR2 DRAM

steigere laut Hersteller die Leistung der SSD zusätzlich und verringere die Reaktionszeit erheblich. Die 2,5-Zoll-Hülle aus gebürstetem Aluminium ist 9,5 Millimeter hoch.

Gegenüber macnews.de weist Samsung darauf hin, dass die neuen Flash-Festplatten sich zwar in ein MacBook einbauen lassen. Die beiliegende Software Magician zur Optimierung der SSD-Leistung lässt sich allerdings nicht verwenden. Ab Juli würde eine Mac-kompatible Version zur Verfügung stehen.

Die  256-Gigabyte-SSD von Samsung soll im April auf den deutschen Markt kommen und 499 Euro kosten. Die 64 Gigabyte-Version der Samsung SSD 470 Serie* vom letzten Jahr ist bei Amazon für rund 120 Euro erhältlich.

Die Intel-Produkte können bereits vorbestellt werden. Die kleinste aufgeführte SSD der Intel 320 Serie* mit 40 Gigabyte Speicherplatz kostet gut 100 Euro, stolze 1.725 Euro darf man für die 600 Gigabyte-Version berappen.

Tests zufolge bescheren SSDs einem Rechner einen satten Leistungskick. Sie können nicht nur als Upgrade für die installierte Festplatte in iMac, MacBook oder Mac Pro eingebaut werden, sondern auch als Ersatz für das Superdrive-Laufwerk.

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