USA und Europa - Japanische Entwickler mit starken Absatzproblemen

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Videospiele und Japan, diese beiden Begriffe gehören seit dem Aufstieg von Nintendo und Sega in den Achtzigern für Gamer auf aller Welt zusammen. Doch offensichtlich trügt der Schein… zumindest teilweise.

Zwar freuen sich weltweit unzählige Fans auf Titel wie Final Fantasy oder Ninja Gaiden, aber dennoch berichtete Yasuhide Kobayashi, seines Zeichens Vice President der Sony Japan Studios, auf der DICE, dass einige japanische Entwickler mit massiven Absatzproblemen im Westen zu kämpfen haben.

Extremstes Beispiel ist Koei, die insgesamt nur 8,2% ihrer Absätze außerhalb Japans erzielen. Tecmo schafft es auch nur auf gerade einmal 10,4%.

Überraschen ist, dass selbst Square Enix zu dieser Liste gehört. Denn der Traditionsentwickler macht ebenfalls nur 13,4% seiner Umsätze außerhalb der Heimat. Natürlich muss berücksichtigt werden, dass gerade der Rollenspiel-Gigant in Japan eine gigantische Fanbase aufweisen kann, wodurch der Marktanteil dort extrem hoch ist. Trotzdem ist es überraschend, dass einer der renommiertesten Publisher überhaupt ganze 86,6% seiner weltweiten Umsätze in nur einem einzigen Land erzielt. Und das obwohl seine Titel überall heiß erwartet werden.

Kobayashi beunruhigt diese Tatsache jedenfalls, denn wie er sagte, schrumpfe der japanische Markt immer weiter, weshalb Unternehmen verstärkt ”globale” Titel veröffentlichen sollen.

Weitere Themen: Motorsport Manager, Football Manager 2015, Aliens Colonial Marines Patch, Aliens - Colonial Marines Demo, Total War: Rome 2 , Sonic 4 Episode I im Angebot, Sega

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