Noch vor 15 Jahren war das Motto eines jeden Underground-DJs “If You Play It, Say It”, um damit die Künstler zu unterstützen. Seit einigen Jahren macht aber die Methode “Pay for Play” die Runde und beschert damit den Plattenfirmen gute Airtime und den Radio-DJs viele Sachgeschenke. Denn damit die Musik auch oft gespielt wird, zahlte in diesem Fall Sony vielen bekannten Radio-DJs gewisse Prämien aus.

Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer hatte vor einiger Zeit eine Untersuchung angeordnet, bei der klare Bestechungen zu Tage kamen. Die Untersuchung zwang aber nicht nur Sony zu dieser Zahlung, sondern brachte auch verschiedene Medienkenner auf den Plan, die schon die Schuldgeständnisse anderer Plattenfirmen prognostizieren. In Amerika kein Pappenstil: Es gibt ein Bundesgesetz von 1960, nach dem Geldzahlungen und andere Anreize zum Senden von Musiktiteln unter Strafe gestellt werden.

Glaubt Ihr, in Deutschland geht es ähnlich zu wie in amerikanischen Radiosendern? Was kann man dagegen machen? Teilt Uns Eure Meinung in den COMMENTS mit!