PSN - Angriff hängt nicht mit April-Hack zusammen

Jonas Wekenborg

Sony Online Präsident John Smedley hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass die jüngst vorgenommenen Angriffe auf das PlayStation Networkmit gestohlenen Benutzerdaten in keinem Zusammenhang mit der Hackwelle im April des Jahres stünden.

PSN - Angriff hängt nicht mit April-Hack zusammen

Nach einer Analyse aller Datenbestände und des Sicherheitssystems hatte Sony herausgefunden, dass die Quelle der Log-In-Versuche vermutlich nicht auf die entwendeten Daten in der PSN-Hackwelle Anfang des Jahres zurückzuführen wären. Das bestätigte gestern Sony Online-President Smedley nach der Preisverleihung der Game Developers Conference Awards.

“Es ist einfache Mathematik,” sagte Smedley im Interview mit GameSpot,“Es gab nur einen kleinen Prozentsatz an Erfolgschancen. Wir wurden allerdings mit einer großen Anzahl angegriffen. Deswegen sagt uns diemathematische Wahrscheinlichkeit, dass es sich nicht um Sonys Information handeln konnte.” Weiterhin schließt er das jedoch nicht vollständig aus, dass es entwendete Daten zu diesem Zeitpunkt gewesen sein könnten.

Wie schon vermutet, waren die meisten der angegriffenen Konten längere Zeit inaktiv gewesen. Demnach wurde auf die Accounts seit dem Relaunch des Systems nicht mehr zugegriffen. Nach dem enormen Hack im April waren Daten von über 77 Millionen PSN-Konten und zusätzlich knapp 25 Millionen SOE-Konten entwendet worden. Nachdem das System wiederhergestellt wurde und die Nutzer sich erneut einloggten, wurden sie von Sony darauf hingewiesen, ihre Passwörter zu ändern.

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