Sony: 10.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Jonas Wekenborg
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Manchmal sind die Entscheidungen, die ein Firmenpräsident fällen muss, um sein Unternehmen wieder auf die Beine zu bringen, nicht gerade leicht. Doch wirklich Shepard-esque ist die Streichung von 10.000 Arbeitsplätzen bei Sony nun auch nicht.

Sony: 10.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Um das Unternehmen wieder aus den roten Zahlen zu fischen, müsste der neue Sony-Präsiden Kazuo Hirai um die 10.000 Arbeitnehmer entlassen. Dies berichtete die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei.

Alles begann mit Zipper Interactive vor einigen Tagen und war nur der Anfang einer Entlassungsserie. Dabei beschränkt sich Sony allerdings nicht nur auf den Spieleentwicklungs-Bereich, auch Chemie- und LCD-Ressorts sind betroffen.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Elektronikriese seit einigen Jahren mit massiven Verlusten zu kämpfen hat. Allein im letzten Geschäftsquartal fuhr der PlayStation-Lizenzeigner einen Verlust von 1,6 Milliarden Euro ein. Auch für das derzeit laufende Quartal rechnet sich Sony keine allzu großen Erwartungen aus. Damit wäre es das vierte Jahr in Folge, das nicht sonderlich positiv für die Japaner verlief.

Der April-Präsident Kazuo Hirai (wurde am 1. April in sein Amt erhoben) hätte allerdings noch weitere Pläne zur Wiederherstellung alter Größe abseits der Stellenstreichungen. Was es damit aber genau auf sich habe, wurde noch nicht verlautbart.

Quelle: Welt

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