Sony Ericsson: leichte Korrektur an Bootloader-Strategie

Daniel Kuhn
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Wir hatten bereits mehrfach überwiegend positiv über die Änderungen von Sony Ericsson an ihrer Bootloader-Strategie berichtet. Jetzt gibt es eine leichte Korrektur seitens des Unternehmens. An der generellen Handhabung der Bootloader wird dabei aber nichts geändert, lediglich die Update-Politik für Geräte mit freigeschaltetem Bootloader wird angepasst.

Sony Ericsson: leichte Korrektur an Bootloader-Strategie

Sony Ericsson kann momentan durchaus eine gewisse Vorbildfunktion unter den Android-Geräteherstellern zugeschrieben werden. Das Unternehmen hat nicht nur als erstes eine offizielle Möglichkeit geboten, die Bootloader der Geräte freizuschalten, sondern auch den Wert der Android-Community erkannt und einen großen Schritt auf sie zu gemacht.

Jetzt musste das Unternehmen allerdings ein wenig nachbessern und die Update-Politik für freigeschaltete Geräte ändern. Bisher galt, dass auch Geräte, deren Bootloader freigeschaltet ist, die offiziellen Firmware-Updates erhalten. Dieses Vorgehen wurde lange diskutiert und nun hat Sony Ericsson bekannt gegeben, dass diese Geräte keine offiziellen Updates erhalten werden.

Der Grund dafür ist so einfach wie logisch: Das Unternehmen weiß nicht, welche Software auf dem Gerät läuft, wenn der Bootloader offen ist und kann daher nicht gewährleisten, dass ein Update auch kompatibel ist. Um also Schaden für das Unternehmen und vor allem die Geräte zu vermeiden, wurde das Vorgehen jetzt offiziell geändert. Wer allerdings Custom Firmware auf seinem Gerät installiert hat, wird an offiziellen Updates wahrscheinlich sowieso nicht viel Interesse haben.

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