Sony Ericsson: Lieferengpässe und Verschiebungen wegen Japan

Frank Ritter

Schlechte Nachrichten von und für Sony Ericsson: Das Sony Ericsson Xperia neo wird in größeren Mengen erst ab Juli in den Handel kommen, auch beim Xperia Play und Arc gibt es Engpässe. Grund sind Probleme in der Zuliefererkette, die durch die Katastrophen in Japan verursacht werden.

Sony Ericsson: Lieferengpässe und Verschiebungen wegen Japan

In einer Presseerklärung erläutert Sony Ericsson die Umstände der Lieferprobleme (Übersetzung von uns):

Während wir noch versuchen die Auswirkungen der Situation in Japan auf unser Geschäft einschätzen, haben wir unseren Handelspartnern und Providerkunden mitgeteilt, dass sie teilweise Einfluss auf die Produktionsvolumina bei den Geräten Xperia arc, Xperia PLAY und Xperia neo hat. Das Xperia neo ist in eingeschränkten Mengen bereits am Markt vorhanden. Aufgrund der Situation in Japan und den damit einhergehenden Unterbrechungen in der Lieferkette haben wir jedoch den Termin für den Start in der Breite für das Xperia neo verschoben, er findet nun zu Beginn des dritten Quartals statt.

Dies wird auch Thema bei der Verkündung der Geschäftszahlen aus dem ersten Quartal am 19. April sein.

Das klingt nicht gut. Wir sind an sich recht gespannt auf das neo und arc und guter Dinge hinsichtlich der Qualität beider Geräte, allerdings ist der verzögerte Start nicht gerade optimal für die Konkurrenzfähigkeit der Geräte, denn zuzeit erscheinen hochwertige Android-Smartphones mindestens im Monatstakt. Auf der anderen Seite muss erstmal abgewartet werden, ob noch weitere Hersteller von der Katastrophe in Japan betroffen sein werden. Das gesamte Ausmaß der Situation ist ja nach wie vor nicht abzuschätzen.

(Oben im Bild: Das Sony Ericsson Xperia Arc)

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