Sony Ericsson: Wir haben aus 2010 gelernt

Frank Ritter
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Die amerikanische Webseite pocket-lint hatte auf der CES die Gelegenheit, ein exklusives Interview mir Steve Walker zu führen, dem globalen Marketingchef von Sony Ericsson. Zwischen den Zeilen liest man in dessen Äußerungen ein verklausuliertes Schuldeingeständnis hinsichtlich der vergeigten Update-Politik bei der X10-Serie. Man wolle sich im Jahr 2011 aber bessern.

Sony Ericsson: Wir haben aus 2010 gelernt

Steve Walker warb um Verständnis für die Entscheidungen von Sony. Als man 2008 die ersten Android-Handys entwarf, gab es noch kaum Markterfahrungen mit dem Google-Betriebssystem — das erste Jahr des Android-Booms war 2010. Man habe nicht genau gewusst, was den Nutzern wichtiger und was weniger wichtig sei. Entsprechend sei der Wunsch nach aktuellen Android-Versionen bei den Konsumenten unterschätzt worden. Im Jahr 2011 erwartet man, dass die Nutzer sich wieder stärker für die Hardware interessierten, Sony wolle aber trotzdem einen ausgeglichenen Fokus auf Hard- und Software legen. Wir fragen uns an der Stelle, warum Sony Ericsson eine gesteigerte Hardwarefixiertheit bei den Konsumenten prognostiziert und trotzdem sowohl das Xperia Arc als auch anscheinend das PlayStation Phone “Xperia Play” nur mit einer Single-Core-CPU ausstattet.

Letzten Endes seien die Erfahrungen mit der X10-Serie aber wichtig gewesen, ohne diese könne man nicht das machen, was man heute mache, so der Martketingchef etwas kryptisch. Zur Produktpalette befragt, gab Walker an, dass das Sony Ericsson Xperia Arc nur das erste in einer langen Reihe neuer Geräte sei, die der Konzern im Jahr 2011 veröffentlichen wolle. Wir hoffen und bauen darauf, dass viele davon mit Android ausgestattet sind, am besten in aktuellen Versionen.

Sony Ericsson: We’ve made Mistakes, 2011 we’ll be better [pocket-lint]

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