Sony führt den PSN Pass ein

Jonas Wekenborg
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Wie wir gestern berichtet haben, prangt auf dem "Resistance 3"-PS3-Bundle ein fetter Aufkleber mit der Aufschrift PSN Pass. Spekulationen rankten sich darum, vielleicht hilft diese Meldung auf die Sprünge.

Sony führt den PSN Pass ein

Die Aufschrift auf dem Aufkleber lautete: “PSN Pass. Netzwerk-Features nur in Ländern verfügbar, die den PlayStation Store haben”. Ist doch albern, haben wir doch. Die Formulierung klingt auch mehr nach denen des EA Online Pass und einem vergleichbaren System von THQ. Die gewähren nämlich einen einmaligen Zugriff auf Online-Inhalte, die ein Gebrauchtkäufer beispielsweise dann extra bezahlen müsste.

Sony bestätigte unterdessen, dass der PSN Pass ein Online-Zugangsschlüssel darstelle, der Spieler dazu anhielt, neue Spiele zu kaufen, sollte man das Spiel online spielen wollen. Wäre man nicht der Erstbesitzer der Software, könnte man dies über einen Online-Pass-Code nachträglich ändern.

Nicht übermäßig überraschend, wenn man bedenkt, dass Sony noch im letzten Jahr berichtete, dass sie Publisher unterstütze, die ein solches System in ihre Spiele integrierten, und dass man plane, ein vergleichbares System selbst zu fördern. Das wird der PSN Pass wohl sein.

Insomniac Games’ “Resistance 3″ wird ab September den Vorreiter bei dieser Aktion machen. Man verfolgt damit unter anderem die Förderung von Premium-User-Inhalten, die man über den Pass besser koordinieren könnte.

Der Kampf gegen Gebrauchtkäufer schreitet dadurch einen großen Schritt nach vorne, wenn man bedenkt, dass zuvor lediglich Publisher wie EA, Warner Bros. oder THQ ein solches System nutzten. Wenn nun die erste Konsole mit einem solchen “Schutzmechanismus” daherkommt, könnte es sein, dass bald die anderen folgen.

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