Sony übernimmt Apples Preispolitik

Andre Reinhardt
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Sony übernimmt Apples Preispolitik

Man kennt das Dilemma beim Kauf von Android-Geräten. Im Vergleich zu der Konkurrenz aus dem Hause Apple sind diese oft (bei vergleichbarer Leistung) deutlich günstiger zu erwerben. Sie sinken jedoch auch rasend schnell im Preis.

Man bezahlt also beim Erwerb weniger, bekommt aber auch nur noch einen Bruchteil des bezahlten Geldes beim Wiederverkauf. Apple fährt hier eine andere Schiene. Sie haben eine Preisrichtlinie in den USA, welche allen Verkäufern ihrer Geräte einen Mindestpreis vorschreibt, den sie verlangen müssen. Das bedeutet höhere Preise beim Einkauf für den Kunden aber auch eine gewisse Wertstabilität beim Verkauf.

Auch hierzulande merkt man eine gewisse Wertstabilität bei Produkten aus Cupertino. Welches Preismodell einem persönlich attraktiver erscheint, muss man selbst entscheiden. Ab dem 1. April möchte Sony jedenfalls diese Methode ebenfalls für seine Geräte in den USA verwenden. Bezüglich der aktuellen Preispolitik meinte Phil Molyneux von Sony:

„Der Markt in den USA ist auf Masse ausgelegt. Es geht weniger um den Wert, den Service oder den Inhalt eines Produktes. Es wird dem Käufer eher beispielsweise das Gerät der Woche angeboten.“

Ob Sony auch außerhalb der USA auf dieses Modell umsteigen wird, erging nicht aus der Meldung heraus. Damit distanziert sich die japanische Firma aber deutlich von der Konkurrenz. Man möchte den Markt auch nicht mehr mit Geräten überfluten und fährt in den USA beispielsweise das HDTV-Angebot von 40 auf 22 Modellen herunter. Wir können gespannt sein, ob Sony mit diesem Vorhaben Erfolg haben wird.

via the verge.com

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