Sony und Geohot einigen sich außergerichtlich

Jonas Wekenborg

Der Rechtsstreit zwischen Sony Computer Entertainment America und dem Hacker George Geohot" Hotz wurde nun außergerichtlich beigelegt. Man habe eine Einigung gefunden, so eine gemeinsame Erklärung, mit der zumindest der Kläger Sony einverstanden sei.

Sony und Geohot einigen sich außergerichtlich

Die genauen Bedingungen dieser Vereinbarung bleiben der Öffentlichkeit noch vorenthalten. Einiges ist allerdings durchgesickert. So ist zum Beispiel klar, dass Hotz keine weiteren Details zu seinem folgeschwerem PS3-Hackversuch mehr veröffentlichen dürfe. Auch dürfe er keine weiteren Hackversuche an Sony-Produkten unternehmen. Bei einem Verstoß gegen Sonys Auflagen würden Strafen von 10.000 bis zu 250.000 US-Dollar anfallen.

In seinem Blog will sich der Hacker nun dazu äußern, wie er mit den erhaltenen Spenden umgehen wird, die er während der Zeit der Verhandlungen erhalten habe. Außerdem sagte er deutlich, dass er in Zukunft Sony boykottieren werde und alle seine Leser ebenfalls dazu aufrufe.

In einem Interview bestätigten beide Seiten ihre Erleichterung, dass der Fall geklärt werden konnte und weitere Gerichtstermine ausgeräumt werden konnten. Hotz sagte: “Es war nie meine Intention, Usern zu schaden oder Piraterie zu vereinfachen. Ich bin sehr froh den Prozess hinter mir zu haben.”

geohot

Ebenfalls fallengelassen wurde die Anklage gegen den Hacker “Fail0verflow”, der eine weitere Sicherheitslücke bei Sonys PS3 offenlegte. Neue Infos zum Fall des deutschen Hackers “Graf_Chokolo” sind zum derzeitigen Zeitpunkt nicht verfügbar.

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