Sony vs GeoHot - Streitparteien einigen sich außergerichtlich

Jan

So spontan und unspektakulär kann vorübergehen, was vor wenigen Tagen noch für Kampfansagen von Hacker-Gruppierungen sorgte: Sony und George GeoHot Hotz haben sich außergerichtlich geeinigt. Nur wenig ist bekannt, die PS3 hacken darf GeoHot aber nicht mehr.

Sony vs GeoHot - Streitparteien einigen sich außergerichtlich

In einer gemeinsamen Stellungnahme gaben Sony Computer Entertainment of America (SCEA) und der als GeoHot bekannte Hacker George Hotz heute bekannt, dass ihr Rechtsstreit beendet ist. Sony hatte Hotz im Januar angezeigt, da dieser die PlayStation 3 nicht nur gehackt, sondern auch prägnante Informationen darüber im Internet verbreitet hatte.

Die meisten Details der Einigung sind nicht bekannt, allerdings muss Hotz nicht wie befürchtet ins Gefängnis, hat sich aber auf eine Verfügung eingelassen. Das bedeutet, dass er auf keinen Fall weitere Informationen über den PS3-Hack weitergeben darf.

Wie dem Sony-Blog zu entnehmen ist, haben die Parteien sich bereits am 31. März geeinigt. Sony betont im hier präsentierten Statement, dass der Grund der Firma für diesen Rechtsstreit war, intellektuelles Eigentum und Kunden zu schützen. Die Einigung mit Hotz und die Verfügung sollen das bewirken.

Außerdem wird Hotz nicht vorgeworfen, an den Angriffen durch die Hackergruppe Anonymus auf Sony beteiligt gewesen zu sein.

geohot

Hotz selbst sagt zu dem Ende des Rechtsstreits: “Es war nie meine Intention, Nutzern Ärger zu bereiten oder Raubkopieren einfacher zu machen. Ich bin froh, dass ich diesen Prozess hinter mir habe.”

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