Spotify, Watchever und Co. wegen rechtswidriger AGBs abgemahnt

Julien Bremer
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Spotify, Watchever und Lovefilm (jetzt Amazon Instant Video) erfreuen sich bei vielen Nutzern großer Beliebtheit. Doch viele solcher Musik- und Videostreaming-Dienste wurden nun vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) abgemahnt, da ihre AGBs rechtswidrig sind.

Spotify, Watchever und Co. wegen rechtswidriger AGBs abgemahnt

Hand aufs Herz: Wer von eucht liest sich für jedes Programm bzw. für jedes Abo die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Unternehmen von der ersten bis zur letzten Seite aufmerksam durch? Vermutlich die Wenigsten.

Auch das ist ein Grund, warum der vzbv viele Streamingdienste abgemahnt hat: Ihre AGBs sind häufig zu lang. Den Nutzern sei es unzumutbar, sich vollständig durch Dokumente mit bis zu 19 Seiten zu kämpfen.

Doch das sind wohl nur die kleinsten Mängel an den Bedingungen. Weiterhin kritisieren die Verbraucherschützer die einseitige Änderung von Vertragsinhalten oder sogar Preisen. Auch, dass die angebotenen Dienste jederzeit gesperrt oder gekündigt werden können, stößt der Verbraucherschutzorganisation übel auf.

Zu guter Letzt geht es natürlich noch um unsere persönlichen Daten. Häufig holen die Unternehmen keine rechtskonforme Einwilligung für die Weiterreichung dieser ein und geben sie somit ohne Zustimmung des Kunden an Dritte weiter (Facebook lässt grüßen).

Insgesamt hat der vzbv 9 Musik- und Videostreaming-Dienste abgemahnt, deren AGBs erheblich Mängel aufwiesen. Mit dabei sind auch bekannte Plattformen wie Spotify, Watchever, Simfy oder Napster.

Eine vollständige Liste der Abmahnungen findet ihr hier.

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via heise.de
Bild via shutterstock

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