Square Enix: Setzt in Zukunft mehr auf Outsourcing

Maurice Urban

Schon vor einigen Jahren kam man bei Square Enix zu dem Entschluss, dass die Entwicklung ihrer Spiele einfach zu lange dauert. Kein Wunder, schließlich wurde der Verkaufserfolg von Final Fantasy 13 durch die lange Entwicklungszeit von über fünf Jahren deutlich geschmälert. Eine Strategieänderung ist fällig.

Square Enix: Setzt in Zukunft mehr auf Outsourcing

Motomu Toriyama, Director von Final Fantasy XIII-2, sprach auf der GDC Taipei über die Probleme mit großen Projekten.  So sei man bei den Entwicklerteams auf Kommunikationsprobleme gestoßen, wodurch sich die Entwicklungszeit natürlich verlängert hat.

Durch die Einführung von monatlichen Meilensteinen konnte man die Situation jedoch verbessern. “Wir haben uns dazu entschieden, jeden Monat einen Meilenstein zu haben und realisierten, dass wir weitere westliche Technologien und Produktionstechniken nutzen müssen. Wir haben das nicht nur von der GDC sondern auch von Eidos gelernt”, so Toriyama.

Dennoch denkt man bei Square Enix nun daran, die Entwicklung von großen Projekten zumindest herunterzuschrauben und dabei mehr auf Outsourcing zu setzen.

“Wir denken, dass wir intern keine Entwicklungen im großen Maßstab mehr machen werden. Wir haben viele großartige Schöpfer bei Square Enix, aber für größere Projekte werden wir immer mehr auf dezentrale Entwicklung und Outsourcing setzen, um unsere Ziele rechtzeitig zu erreichen.”

Hoffentlich klappt es dann bald auch mal mit dem Release von Final Fantasy Versus 13…

Quelle: Gama

 

Weitere Themen: Final Fantasy 15, Deus Ex GO, World of Final Fantasy, Final Fantasy XII, Rise of the Tomb Raider, Final Fantasy VII Remake, Final Fantasy Type-0 HD, Lara Croft und der Tempel des Osiris, Sleeping Dogs, Square Enix

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