Computerkriminalität - 2/3 der Internet-Nutzer schon einmal Opfer

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Computerkriminalität (englische Bezeichnung lautet Cybercrime) ist die Bezeichnung für Straftaten bei denen der Computer als Tatmittel oder als Gegenstand der deliktischen Handlungen eine grundlegende Rolle spielt. Eine neue Studie, die Symantec durchführte, belegte, dass ca. 2/3 aller Web-User schonmal dem Cybercrime zum Opfer fielen. Bei dieser komplexen Studie wurden mehr als 7000 Erwachsene in 14 Ländern befragt.

Man konnte demnach feststellen, dass die Computerkriminalität in China am größten ist. Den ”zweiten Platz” erreichte Indien und Brasilien. Die Bronzemedaille bekam die USA. Etwa 2300 Personen von den 7000, die bei der Studie mitmachten, haben ausgesagt, dass diese in späterer Zeit dem Cybercrime zum Opfer fallen würde. Auch die Emotionen wurden bei der Studie untersucht. Demnach reagieren 58 % mit Wut, 51 % genervt und 40 % betrogen auf solch eine Internettat. Die meisten Opfer wissen unter anderem nicht, dass diese Cybercrime-Täter strafrechtlich verfolgt würden, daher teilen nur 44 % derartige Fälle der Polizei mit.

Zusätzlich fand man heraus, dass im Schnitt 28 Tage verweilen bis ein Internetverbrechen aufgeklärt ist. Dabei fallen Unkosten in Höhe von 334 Millionen US-Dollar an. Jedoch unterscheiden sich diese Daten in den jeweiligen Ländern (siehe Bilder-Anhang). Bei der Studie wurde auch die Art beziehungsweise Motiv des Tat unter die Lupe genommen. Infolgedessen haben 51 % aller Opfer nach dem Angriff es mit Schadsoftware zu tun bekommen. 10 % waren Online-Betrug, 9 % sind mit Phishing verbunden und 7 % der Fälle waren Kreditkartenbetrug beziehungsweise Sexualdelikte.

Weitere Themen: Internet, Norton AntiVirus 2014, Norton Security , Norton Mobile Utilities , Norton Hotspot Privacy , Symantec

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