Symantec: Flashback-Malware weiterhin auf mehr als 140.000 Macs vorhanden

Holger Eilhard

In den vergangenen zwei Wochen veröffentlichte Apple gleich mehrere Updates, um die Flashback-Problematik in den Griff zu bekommen. Während die Updates ohne Frage mehrheitlich Erfolg zeigten, sind laut Symantec weiterhin mehr als 140.000 Macs mit dem Trojaner infiziert.

Symantec: Flashback-Malware weiterhin auf mehr als 140.000 Macs vorhanden

Nach Angaben von Symantec (via AppleInsider) hat damit die Infektion mit dem Trojaner seit der Veröffentlichung des Patches und dem Tool zur Malware-Entfernung deutlich abgenommen. Zählte man am 9. April noch mehr 600.000 Maschinen, die sich mit Symantecs “Sinkhole”, dem Test-Netzwerk für den Trojaner, verbunden hatten, waren es am 16. April nur noch 142.000 Macs. Für den 17. April rechnete man mit einer weiteren Abnahme.


(Bild: Symantec)

Symantec war selbst aber davon ausgegangen, dass der Rückgang deutlich schneller geschehen würde. Als Grund nannte man das Vorhandensein diverser Werkzeuge, die den Trojaner entfernen konnten. Eine mögliche Ursache für die weiterhin verbliebenen infizierten Rechner könnte sein, dass sich viele Nutzer gar nicht darüber bewusst sind, dass ihr Rechner infiziert ist und daher Apples Software-Update bis dato noch gar nicht gesehen oder installiert haben.

Apple hatte den Patch für die Java-Lücke in OS X erst nach langer Zeit veröffentlicht, während Oracle das Update auf Java 1.6.0_31 bereits im Februar verfügbar gemacht hatte.

Erst am Montag berichteten wir von SabPub, einem weiteren Trojaner, der in der OS-X-Welt derzeit sein Unwesen treibt.

Zum Thema:

Weitere Themen: Flashback, Mac OS X 10.7 Lion, Norton AntiVirus 2014, Norton Security , Norton Mobile Utilities , Norton Hotspot Privacy , Symantec

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