AT&T und T-Mobile: FCC verspricht genaue Prüfung

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Mitarbeiter der US-Kommunikationsaufsicht FCC äußerten sich zu der Übernahme der T-Mobile USA durch AT&T. Den Unternehmen stehe eine eingehende Überprüfung bevor und es bestehe “keine Chance, dass der Vorsitzende die Fusion einfach durchwinkt”, so ein Sachbearbeiter der Behörde. Für 39 Milliarden US-Dollar will der größte Mobilfunkanbieter der USA die Telekom-Tochter übernehmen, wie zu Beginn dieser Woche bekannt wurde. Die FCC werde jedoch “im Sinne der Kunden entscheiden”.

Gegenüber des Wall Street Journal gab der Mitarbeiter an, dass die Untersuchung der Federal Communications Commission noch nicht einmal begonnen habe. Eine genaue Prüfung werde jedoch allein auf Grundlage des Wohles der Kunden erfolgen, so dass der Wettbewerb auf dem Mobilfunkmarkt nicht gefährdet sei.

Sollte die Übernahme genehmigt werden, stünden sich in den USA noch drei große Anbieter gegenüber – AT&T, Verizon und Sprint, in der Reihenfolge ihrer aktuellen Kundenzahlen für mobile Dienste. Ob dies jedoch tatsächlich zu Lasten der Konsumenten gehe, ist BGR.com zufolge fraglich. Immerhin hätten T-Mobile-Kunden Zugriff auf die Infrastruktur des großen Bruders.

Damit würden sich für Abonnenten beider Dienste die Geschwindigkeiten ihrer mobilen Datenverbindungen erhöhen und die Anfälligkeit für Störungen verringern. Doch auch für den Fall dass die Fusion von der FCC gestoppt würde, hätten T-Mobile-Kunden nicht das Nachsehen. 3 Millionen US-Dollar habe AT&T den Magenta-Kollegen versprochen, falls der Deal platzt. Zudem könnte T-Mobile einen Teil des Frequenzspektrums nutzen, den AT&T selbst für die kommende Einführung des neuen LTE-Standards (Long Term Evolution) nicht benötigt.

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