T-Mobile-Kunden können nun auch via Handyrechnung im Market zahlen

Andre Reinhardt
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Arme Kreditkarte. Langsam, aber sicher, muss sich das Plastikgeld Taschentücher beiseite legen, denn wenn sich endlich einmal die Mobilfunkrechnung im Android Market als Zahlungsmittel durchgesetzt hat, werden Master Card und Co sicher die ein oder andere Träne verdrücken müssen.

T-Mobile-Kunden können nun auch via Handyrechnung im Market zahlen

Viele Besitzer von Android-Smartphones oder Android-Tablets ärgert es sicher schon lange, das man nur per Kreditkarte seine Apps im Android Market bezahlen kann. In Amerika ist das sicher eine tolle Lösung, da dort die meisten Einwohner über ein entsprechendes Plastik-Kärtchen verfügen. Hier in Deutschland schaut das Ganze deutlich anders aus. In meinem Bekanntenkreis zumindest hat so gut wie niemand eine Kreditkarte. Ich selbst habe mir kurz nach dem Kauf meines ersten Android-Smartphones jedoch eine zugelegt. Auf Prepaid-Basis zum Aufladen, für bessere Kostenkontrolle. Doch das man als Käufer eines Handys dazu genötigt wird, eine entsprechende Karte zu beschaffen, um sich Anwendungen kaufen zu „dürfen“, ist nicht wirklich verbraucherfreundlich.

Die Telekom möchte dem Ganzen nun auf die Sprünge helfen und bietet ab sofort eine Zahlung per Mobilfunkrechnung an. Nachdem wir schon vor circa einer Woche über dieses Thema berichtet hatten, ist diese Information nun wohl auch handfest. Man muss hierbei nur in den Market-Einstellungen auf das neue Bezahlverfahren umstellen. Auch Käufe, die innerhalb einer App getätigt werden, werden dann über die Rechnung abgebucht. Gekaufte Apps kann man innerhalb von 15 Minuten zurückgeben, ohne das sie abgerechnet werden. Das klingt alles schon mal super.

Trotzdem solltet ihr noch eure Kreditkarte (falls vorhanden) griffbereit halten. Denn es gibt eine erhebliche Einschränkung. Das Bezahlverfahren via Mobilfunkrechnung geht nur mit einem Provider-Gerät, also einem gebrandeten Handy. Dass senkt die Anzahl der Nutzer, die davon Gebrauch machen können, dann nochmals deutlich in den Keller. Immerhin ist aber ein erster Schritt nun getan, um Smartphones wie das Desire HD oder Tablets wie das Galaxy Tab 10.1 künftig komfortabler mit Apps zu erweitern.

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