Das für Episodenspiele bekannte Entwicklerstudio hat wegen Umstrukturierungen ein Viertel seiner Mitarbeiter entlassen. Der neue Kurs will noch mehr auf Qualität statt Quantität setzen.

Ehemalige Mitarbeiter von LucasArts gründeten 2004 das Entwicklerstudio Telltale Games. Das Team setzte sich aus Adventure-Experten zusammen, die zuvor an Spielen wie Grim Fandango und Monkey Island mitgewirkt haben. Der Entschluss ihres Arbeitgebers, die Produktion an einem Sam & Max-Spiel einzustellen, führte zum Verlassen und Wechsel des Studios. Nach einem Pokerspiel setzte sich der neue Entwickler 2005 mit Bone: Out from Boneville an sein erstes Episodenspiel.

Neben großen Namen wie Batman und Game of Thrones hat Telltale Games auch Guardians of the Galaxy adaptiert. Hier kannst du dir den Trailer dazu anschauen:

Guardians of the Galaxy: Launch-Trailer
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Über die Jahre folgten viele Adaptionen bekannter Franchises wie Batman, The Walking Dead und Game of Thrones. Um auch in Zukunft auf dem Markt wettbewerbsfähig zu sein, verkleinerte Telltale Games nun seinen Entwicklungsbereich um 90 Mitarbeiter. Laut CEO Pete Hawley will das Studio fortan weniger, dafür aber hochwertigere Spiele produzieren. Um die Arbeit voll und ganz auf die Inhalte zu konzentrieren, setze das Team auf bewährte Techniken wie die Unreal Engine und vermeide es, eigene Engines zu entwicklen.

Überblick verloren? Kein Problem, hier kannst du dir nochmal alle Telltale Spiele auf einem Blick ansehen:

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Telltale Games: Alle Spiele in der Übersicht!

Harley betont aber, dass die Umstrukturierungen keine Auswirkungen auf die aktuellen und angekündigten Projekte haben werden. Das neueste Spiel der Entwickler ist Batman: The Telltale Series, dessen aktuelle Folge The Enemy Within am 8. August 2017 für PlayStation 4, Xbox One und PC erschien. Was sagst du zum neuen Kurs des Studios? Glaubst du, dass die nächsten Spiele davon profitieren werden? Sag uns deine Meinung!

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