The Walking Dead Ep 1-3 Test – Vier Gründe für The Walking Dead

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Wenn es euch so geht wie mir, dann seid ihr die Zombie-Spiele inzwischen Leid. Noch werden die lebenden Toten gefeiert, aber mal ehrlich: Wie oft hatten wir das jetzt schon? Klar, die laufenden Leichen sind dankbare Gegner, die Menschen zwar ähnlich sehen, die aber auch ganz ohne Gewissensbisse zu Brei geschlagen werden dürfen. Bis jetzt. „The Walking Dead“ rückt die Zombies in den Hintergrund und konzentriert sich auf seine Charaktere, seine Geschichte. Warum ihr es deshalb unbedingt spielen müsst, verraten wir euch jetzt.

Grund #1: Choose your destiny!

„The Walking Dead“ begrüßt euch mit einem Schriftzug, der besagt, dass sich dieses Spiel nach euren Entscheidungen formt. Und so ist es auch: Oft müsst ihr in Dialogen unter Zeitdruck kritische Entscheidungen fällen. Wie reagiere ich auf meinen guten Freund, der gerade in Panik jemanden erschossen hat? Wem gebe ich die letzten Nahrungs-Rationen oder behalte ich sie vielleicht selbst? Wem eile ich in einer brenzligen Situation zu Hilfe? All diese Entscheidungen machen „The Walking Dead“ dynamisch und geben dem Spiel eine Dringlichkeit, die wir sonst nur aus „Heavy Rain“ kannten.

Grund #2: Lee und Clementine

Ihr schlüpft in die Rolle von Lee, der nach einem Autounfall Zuflucht in einem leeren Haus sucht und dabei auf das kleine Mädchen Clementine trifft. Die Eltern der Kleinen sind fort, also entschließt sich Lee, sich fortan um „Clem“ zu kümmern. Die Beziehung, die sich im Laufe der Geschichte zwischen den Beiden entwickelt, ist rührend, bewegend und wirkt dabei real.

Grund #3: Sucker Punch

„The Walking Dead“ wird euch in manchen Momenten den Atem stehlen. Eure Augen werden sich weiten, euer Kiefer wird gen Boden klappen. In diesem Spiel passieren Dinge, die ihr einfach nicht kommen seht, die aber trotzdem nie wie aus dem Hut gezaubert wirken. Die Motivation der Charaktere bleibt stets nachvollziehbar. Bereitet euch auf Schläge in die Magengrube vor.

Grund #4: Besser als die Serie

Zugegeben: Ich kenne bisher nur Staffel 1 der TV-Serie zu „The Walking Dead“ und habe das Comic nicht gelesen, dennoch packt mich die Story des Spiels bisher weit mehr als das Fernseh-Äquivalent. Die Interaktivität und Entscheidungsfreiheit machen alles dramatischer, die Charaktere sind teilweise noch besser geschrieben und die Situationen sind extremer. Rundum wirkt Telltales „The Walking Dead“ wie die bessere Zombie-Geschichte.

Fazit:

Auch wenn „The Walking Dead“ gerade mal bei Episode 3 von insgesamt 5 angekommen ist, ist es schon ein Kandidat für das Spiel des Jahres. Lasst euch vom Episodenformat nicht abschrecken und glaubt nicht, dass hier ein ordinäres Zombiespiel auf euch wartet. Zwar ist „The Walking Dead“ spielmechanisch nur eine Aneinanderreihung von Dialogen, Quicktime-Events und Simpel-Rätseln, dafür erzählt uns Telltale Games hier die beste Spiele-Geschichte seit Jahren.  Aber Achtung: Bisher gibt es „The Walking Dead“ nur auf Englisch.

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Weitere Themen: Telltale Game of Thrones, Tales from the Borderlands, The Walking Dead - Season 2, Telltale Game of Thrones, Tales from the Borderlands, The Walking Dead - Season 2, Back to the Future: The Game Demo, Telltale Games

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