Hat Texas Instruments einen Mobile "Über"-Chip in petto?

Amir Tamannai
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Texas Instruments? Da war doch was aus grauer VorSchulzeit … na klar, Taschenrechner! Die kleinen Mathe-Helferlein sind aber längst nicht mehr das Einzige, was TI produziert, wie der angekündigte OMAP 5-Chipsatz des Unternehmens eindrucksvoll beweist: Ein DualCore mit zweimal 2 GHz klingt nun ganz wirklich gar nicht nach Taschenrechner — eher nach dem nächsten Killer-Chipsatz für Smartphones und Tablets.

Hat Texas Instruments einen Mobile "Über"-Chip in petto?

Der OMAP 4-Chipsatz (1 GHz DualCore ARM Cortex-A9) ist noch gar nicht da, Texas Instruments kündigt dennoch schon den Nachfolger an: Schwindelerregende 2 x 2 GHz soll der OMAP 5 mit seinen beiden ARM Cortex-A15 CPUs liefern und Unterstützung für bis zu 8GB dynamischem Speicher bieten.

Die 28 nm-Cortex-A15 CPU soll für sich 50 Prozent schneller als ihr aktuelles (noch nicht veröffentlichtes) A9-Pendant sein. Und zusätzlich werkeln im OMAP5 noch zwei schwächere Cortex-M4-Prozessoren, die quasi Hilfsarbeiten erledigen sollen und dadurch einerseits einen absolut flüssigen und ruckelfreien Betrieb, andererseits einen deutlich gesenkten Akkuverbrauch garantieren (satte 60 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Verbrauch des OMAP 4) werden.

Klingt alles fast zu schön um wahr zu sein — ob der OMAP 5, wie in der Pressemitteilung von Texas Instruments behauptet, die mobile Welt tatsächlich so revolutionieren wird, wie einst Henry Fords automobile Errungenschaften (verrückter Vergleich) bleibt wie immer abzuwarten — mindestens bis zur zweiten Jahreshälfte 2011, dann soll der Chipsatz erscheinen.

Wer das alles jetzt nicht glauben kann/will, findet unten die Quelle mit entsprechenden Verlinkungen zur Website des OMAP 5 bei TI und die Pressemitteilung bei phandroid.com.

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