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THQ meldet Konkurs an

Es hat sich angedeutet: Publisher THQ hat Konkurs angemeldet. Zeit für Abschiedshymnen ist es aber noch nicht, denn das Unternehmen soll nun verkauft werden.

THQ wird sein Tagesgeschäft wie gewohnt fortführen, auch alle Entwicklerstudios und die für die kommenden Monate geplanten Spiele seien nicht gefährdet - Metro: Last Light, Company of Heroes 2 und Co. werden also wie geplant erscheinen.

Die Clearlake Capital Group wird als Strohmann für den Verkauf des Unternehmens dienen, andere Interessenten können innerhalb von 30 Tagen Angebote einreichen und die Firma überbieten.

Durch den Verkauf des Unternehmens und seiner Studios an einen “neuen Eigentümer mit Erfahrung im Bereich Software und Technologie” soll THQ gestärkt und mit besseren finanziellen Möglichkeiten hervortreten, heißt es in der Pressemitteilung. Stellenstreichungen seien glücklicherweise nicht geplant.

Um den Verkauf zu ermöglichen hat THQ einen Antrag nach Kapitel 11 des U.S. Bankruptcy Courts gestellt (also Insolvenz angemeldet ), das internationale Geschäft des Publishers ist hierbei nicht mit inbegriffen. Als Resultat wird THQ in den nächsten neun Tagen vom NASDAQ entfernt.

Das Unternehmen soll Schätzungen zufolge derzeit rund 60 Millionen Dollar wert sein. Brian Farrell, Chairman und CEO von THQ:

“Der Verkauf und der Antrag sind notwendige Schritte, um THQs Umwandlung zu beenden und das Unternehmen für die Zukunft auszurichten. (…) Wir sind erfreut einen starken finanziellen Partner für unser Geschäft angezogen zu haben und hoffen, diesen Verkauf schnell abzuschließen, um den Prozess so nahtlos wie möglich zu gestalten.”

Derzeit ist noch unklar, was Clearlake Capital, sollte der Kauf denn erfolgreich sein, mit THQ vorhat. Zwei Optionen scheinen wahrscheinlich:

Entweder wird das Unternehmen als normaler Publisher weitergeführt – was angesichts der anhaltenden Verluste eher unwahrscheinlich ist - oder Clearlake entscheidet sich zu einem Verkauf einzelner Assets bzw. des gesamten Unternehmens. Durch die Insolvenz fallen rund 100 Millionen US-Dollar an Schulden weg, die das Abstoßen von IPs & Studios sonst deutlich erschwert hätten.

Update: Der Insolvenzantrag hat erste Details zu unangekündigten Projekten von Volition, Vigil und Co. sowie Verkaufsprognosen enthüllt. Mehr gibt’s hier.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 10.07.2013
    Sega: Verlangt rund 1 Million $ von THQ
  2. 27.02.2013
    THQ: Darksiders und Co werden Mitte Mai versteigert
  3. 13.02.2013
    Es war einmal ein Spiel – Welche Geschichte wird hier erzählt – Kapitel 15
  4. 25.01.2013
    Ubisoft: THQ Montreal Mitarbeiter “zufrieden” mit der Übernahme
  5. 24.01.2013
    THQ: Ältere IPs werden noch diesen Monat verkauft
  6. 23.01.2013
    Ubisoft ersteigert THQ Montreal, South Park Lizenz
  7. 23.01.2013
    THQ: Sega derzeitiger Höchstbieter für Relic Entertainment (Update)
  8. 11.01.2013
    THQ: Double Fine ist an Spielen interessiert
  9. 08.01.2013
    THQ: EA interessiert, Assets werden bei Auktion versteigert
  10. 05.01.2013
    THQ: Warner hat Interesse an THQ Titeln
  11. 04.01.2013
    THQ: Gläubiger lehnen Verkauf ab
  12. 21.12.2012
    THQ: Ubisoft plant Übernahmeangebot
  13. 19.12.2012
    THQ: Details zu unangekündigten Spielen aufgetaucht
  14. 17.12.2012
    Saints Row – The Third: Mitterweile 5,5 Millionen Mal verkauft
  15. 13.12.2012
    THQ: Humble Bundle wurde 885.000 Mal verkauft
  16. 21.11.2012
    THQ: CFO tritt zurück, Einigung mit Wells Fargo erzielt
  17. 13.11.2012
    Ubisoft: Hat Interesse an THQ
  18. 10.10.2012
    THQ: Verabschiedet sich aus Australien
  19. 15.05.2012
    THQ: 240 Millionen Verlust im Geschäftsjahr 2012
  20. 06.04.2012
    THQ: Ist in sechs Monaten Schluss?
  21. 16.03.2012
    Homefront 2: Kann für “viel Furore sorgen”
  22. 06.03.2012
    THQ: Adidas verklagt den Publisher
  23. 28.02.2012
    Devil’s Third: Ninja Gaiden-Macher favorisiert westliche Publisher
  24. 22.02.2012
    Homefront: THQ kündigt Ultimate Edition an
  25. 02.02.2012
    THQ: Publisher kündigt 240 Mitarbeitern
  26. 30.01.2012
    THQ: Entlassungen in Australien und Japan

Sega: Verlangt rund 1 Million $ von THQ

THQ ist zwar Pleite, dennoch wird das Unternehmen mal wieder verklagt. Sega verlangt nämlich fast 1 Million Dollar vom bankrotten Publisher.

941.000 US-Dollar soll THQ Sega schulden. Das Geld stammt aus den Vorbestellungen von Company of Heroes 2 auf Steam – zwischen September und Januar wurde das Spiel rund 20.000 Mal vorbestellt. Etwa die Hälfte der Summe wurde dabei nach der Insolvenz-Anmeldung gezahlt.

Sega hat sich im Insolvenzverfahren die Rechte am Company of Heroes Franchise und Entwickler Relic Entertainment gesichert – 26,6 Millionen US-Dollar ließ man sich die Übernahme kosten.

Via: Eurogamer

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THQ: Darksiders und Co werden Mitte Mai versteigert

Die größten Marken haben bereits den Besitzer gewechselt, einige Franchise vom bankrotten Publisher THQ gibt es aber noch. In den kommenden Monaten können Angebote für Darksiders und Co. abgegeben werden.

Bis zum 15. April müssen die finalen Angeboten abgegeben werden, Mitte Mai rechnet man dann mit dem Endergebnis der Versteigerung. Zur Auswahl steht unter anderem das Darksiders Franchise, welches bei der ersten Auktion keinen neuen Besitzer fand.

Ebenfalls mit dabei sind Marken wie Destroy All Humans!, Red Faction und Homeworld, sowie einige Lizenztitel. Unten findet ihr die komplette Liste der verfügbaren Assets.

THQ meldete im Dezember Insolvenz an und verkaufte demnach im Januar den Großteil seiner Marken – welcher Publisher sich was gekauft hat, könnt ihr hier nachlesen.

THQ Official List of Intellectual Property Available for Bidding
Lot 1 – OWNED SOFTWARE
Red Faction Red Faction Armageddon
Red Faction 2 Red Faction: Guerrilla
Lot 2 – OWNED SOFTWARE
Homeworld Homeworld 2
Lot 3 – OWNED SOFTWARE
MX Alive MX vs ATV Untamed
MX Superfly featuring Ricky Carmichael MX vs. ATV Alive Tournament
MX Unleashed MX vs. ATV Unleashed
MX vs ATV Reflex MX vs. ATV: On The Edge
Lot 4 – OWNED SOFTWARE
Darksiders Darksiders 2
Lot 5 – OWNED SOFTWARE
All Star Cheer Squad Elements of Destruction
All Star Cheer Squad 2 Fantastic Pets
All Star Karate Frontlines: Fuel of War
Baja: Edge of Control Full Spectrum Warrior 1
Battle of the Bands Full Spectrum Warrior 2: Ten Hammers
Beat City Juiced
Big Beach Sports Juiced 2: Hot Import Nights
Big Beach Sports 2 Lock’s Quest: Construction Combat
Big Family Games Neighborhood Games
Crawler Pax Imperia
de Blob Stuntman: Ignition
de Blob 2 Summoner
Deadly Creatures Summoner 2
Deep Six Terranium
Destroy All Humans! The Outfit
Destroy All Humans! 2 Titan Quest
Destroy All Humans! Big Willy Unleashed Titan Quest: Immortal Throne
Destroy All Humans! Path of the Furon uDraw
Dood’s Big Adventure World of Zoo
Drawn to Life
Drawn to Life: The Next Chapter
Lot 6 – LICENSED SOFTWARE (buyer to pay any cure costs)
Costume Quest Scripps Spelling Bee (Scripps)
Daniel X (SueJack) Sherlock Holmes and the Mystery of Osborne House
Deepak Chopra’s Leela (Curious Holdings) Stacking
Fancy Nancy: Tea Party Time! (Harper Collins) Supreme Commander
Jeopardy Supreme Commander Forged Alliance
Jeopardy 2 The Biggest Loser
Journey to the Center of the Earth Truth or Lies
Let’s Ride Best of Breed Vampire Legends: Power of Three (dtp)
Marvel Super Hero Squad: Comic Combat Wheel of Fortune
Marvel Super Hero Squad: The Infinity Gauntlet Wheel of Fortune 2
Marvel Super Hero Squad: The Infinity Gauntlet 2 World of Zoo
Nancy Drew: The Hidden Staircase Worms 2
Nexuiz Worms Battle Islands
Paws & Claws Marine Rescue Worms Open Warfare
Paws & Claws Pampered Pets Resort 3D Worms: A Space Oddity
PurrPals 2 Worms: Open Warfare 2 (Team 17)
Rio You Don't Know Jack (Jellyvision)
Rocket Riot
Screwjumper (Frozen Codebase)
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Es war einmal ein Spiel – Welche Geschichte wird hier erzählt – Kapitel 15

Es war einmal eine wöchentliche Rätselrubrik auf GIGA. In ihr ging es um verschlüsselte Geschichten aus alten, neuen, großen und kleinen Spielen und um die Charaktere, die die Geschehnisse aus ihrer Perspektive beschreiben. Es ging um versteckte Hinweise, kleine Geheimnisse und große Erklärungen. Es ging aber auch um einen Redakteur, der mal wieder verpennt hatte, das aktuelle Kapitel rechtzeitig zu veröffentlichen. Schande über sein Haupt. 

Ich mache es kurz. Narutogamer hat letzte Woche desaströs abgeräumt. Er oder sie hat Kapitel 14 nicht nur einfach entschlüsselt – hier wurde auf jeden Fall irgendein Boden gewischt. Big time. Sehet und staunet.

Lösung Kapitel 14: 

Crysis 2 aus der Sicht von Prophet

 

Es war einmal ein Spiel – Kapitel 15

Da ist er. Dieser verfluchte Felsen. Kaum mehr als ein dreckiger Mülleimer, randvoll gefüllt mit allem, was seiner Gnaden missfällt. Ein Misthaufen abgelegter Unannehmlichkeiten. Jeder kann ihn sehen, doch niemand spricht über ihn. Ein stummes Mahnmal des Vergessens. Und mein neues Zuhause.

Der Wind weht eisig in diesem Teil der Welt. Hier oben ist er sogar noch unbarmherziger. Wie tausend Nadeln nagt er an meiner Haut. Ich sollte das genießen. Den Rest meiner Tage werde ich in feuchter Dunkelheit verbringen.

Das Eisen wiegt schwer. Nicht das Metall auf meiner Haut, aber die Tat. Mein Verrat liegt wie Blei auf meinem Herzen. Nun starre ich in den Abgrund.

Ihre Gerechtigkeit stinkt. Aus dem tiefen, dunklen Loch greift ein furchtbarer Gestank nach meinen Sinnen und wirft mich fast gen Boden. Auch die armen Teufel neben mir schwanken. Dann spüre ich etwas im Rücken. Nur ganz kurz. Ich umarme die Dunkelheit und begrüße meine Freiheit.

Der Wochenpreis 

Wie immer sendet der hier ernannte Gewinner eine Email an uns (tobias.heidemann@giga.de). Der Mail ist neben der vollständigen Adresse bitte auch eine Kopie von einem Lichtbildausweis beizufügen. In dieser Woche gibt es eines der legendären uDraw-Tablets für die Xbox 360 zu gewinnen. Möge THQ in Frieden ruhen und sich der Gewinner trotzdem freuen.

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Ubisoft: THQ Montreal Mitarbeiter “zufrieden” mit der Übernahme

Ein Studio in Montreal reicht Ubisoft nicht, bei der THQ Auktion hat der französische Publisher zugeschlagen und THQ Montréal ersteigert. Die Mitarbeiter der Spieleschmiede scheinen mit der Übernahme dabei zufrieden zu sein.

Gegenüber der Financial Post meinte Ubisoft Kanada Boss Yannis Mallat, dass er bei einem ersten Besuch im Studio gut aufgenommen wurde. “Es ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich zu einem übernommenen Studio gehe, eine Ansprache mache und von jedem Applaus bekomme”, so Mallat.

“Vielleicht liegt es daran, dass Ubisoft eine sehr menschliche Firma ist,  wir mit den Leuten vernünftig reden und sehr zugänglich sind. (…) Es ist fair zu sagen, dass die Leute hier ziemlich glücklich sind, dass alles gut gelaufen ist.”

Vielleicht ist man bei THQ Montréal auch einfach nur froh, doch nicht seinen Job verloren zu haben. Mallat dürften einige Mitarbeiter des Studios übrigens noch kennen, schließlich besteht das Team zum Teil aus ehemaligen Ubisoft Angestellten.

Für das Studio war bisher Patrice Désilets verantwortlich, welcher Ubisoft vor gut drei Jahren verließ, später zu THQ wechselte und einige Kollegen gleich mitnahm. Erfreut war man darüber nicht, Ubisoft klagte damals erfolglos gegen den Schritt.

Ob Désilets beim neuen Studio bleibt, steht derzeit noch nicht fest. Bekannt sind hingegen bereits die ersten Projekte: 1666 und Underdog lauten die Codenamen für die neuen Franchises von THQ Ubisoft Montreal.

Via: Polygon

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THQ: Ältere IPs werden noch diesen Monat verkauft

Während die meisten THQ Studios und Marken gestern Abend für einen ordentliche Summe versteigert wurden, waren einige ältere Franchises nicht Teil der Auktion. Die Rechte an Titeln wie Homeworld sollen aber noch diesen Monat verkauft werden.

Laut Robert Santos, einer der Initiatoren der Save Homeworld Kampagne, werden die sogenannten “Legacy IPs” von THQ erst zu einem späteren Zeitpunkt versteigert. Santos sei bei der Vorbereitung für die Teilnahme an der Auktion darauf hingewiesen worden, dass auch Homeworld erst in diesem zweiten Verfahren dabei ist.

Homeworld Entwickler Relic wurde gestern für über 20 Millionen Dollar von Sega übernommen.Ob die Japaner ebenfalls an den Rechten interessiert sind, ist derzeit nicht bekannt.

Währenddessen gibt es einen Interessenten für das Darksiders Franchise: Bei der Auktion gestern gab es keine Gebote für die Marke und das Studio Vigil Games, von welchem wir uns damit wohl endgültig verabschieden können. An den Darksiders Rechten ist jedoch Platinum Games interessiert.

Atushi Inaba, Executive Producer des Studios hinter Bayonetta, twitterte, dass man sich das Franchise gerne sichern würde – aber auch nur zu einem Schnäppchenpreis.

Via: NeoGAF, Kotaku

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Ubisoft ersteigert THQ Montreal, South Park Lizenz

Dumm gelaufen für Patrice Desilets: Im Jahr 2010 verließ der Creative Director von Assassin’s Creed Publisher Ubisoft, nur um ein Jahr später bei THQ anzuheuern und das Studio in Montreal zu leiten. Jetzt muss er wohl oder übel zu seinem früheren Arbeitgeber zurückkehren.

Im Rahmen der Versteigerung der THQ Assets hat Ubisoft das Entwicklerstudio THQ Montreal übernommen, welches derzeit an noch unbekannten Titeln mit den Codenamen “1666″ und “Underdog” werkeln. Gerade einmal 2,5 Millionen Dollar hat die Übernahme des Studios gekostet.

Geleitet wird die Spieleschmiede von Patrice Désilets, ehemaliger Creative Director von Assassin’s Creed. Im Sommer 2010 kündigte dieser seinen Abschied von Ubisoft an und wollte sich aufgrund von Burnout aus der Branche zurückziehen. Ziemlich genau ein Jahr später heuerte er bei THQ an, um zusammen mit weiteren ehemaligen Mitgliedern des AC-Teams ein neues Studio in Montreal aufzubauen. Ubisoft klagte damals, verlor den Prozess aber.

“Dieser Deal fügt unseren internen kreativen Teams zu einem wichtigen Zeitpunkt im Zyklus der Videospielindustrie erfahrene Entwickler hinzu”, so das kurze Statement von Yannis Mallat, Präsident von Ubisoft Montreal. Derzeit sei noch nicht klar, ob Desilets tatsächlich zu Ubisoft zurückkehrt.

Zudem hat Ubisoft sich die Rechte an South Park: The Stick of Truth für 3,2 Millionen Dollar gesichert. Das von Obsidian Entertainment entwickelte Rollenspiel soll im Kalenderjahr 2013 erscheinen.

>>Alle Infos zur THQ Auktion

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THQ: Sega derzeitiger Höchstbieter für Relic Entertainment (Update)

Die Versteigerung der THQ Marken ist in vollem Gange. Öffentlich zugänglich ist die Auktion zwar nicht, dennoch sind bereits ein paar Informationen geleakt.

Update:  Gamersglobal berichtet von weiteren Details zur THQ Auktion. Einer “vertraulichen Quelle” zufolge soll Relic mitsamt der Company of Heroes Lizenz für 26 Millionen Dollar an Sega gewechselt sein. Crytek hat sich die Rechte an Homefront für 500.000 Dollar gesichert, Evolve (der neue Titel von Turtle Rock) soll für 5,2 Millionen Dollar an Koch Media verkauft worden sein. Ein offizielles Statement gibt es wohl heute Abend.

Auf NeoGAF sind erste Details zur derzeit laufenden Auktion aufgetaucht. Interessierte Unternehmen können seit gestern Nacht Angebote für einzelne THQ Assets abgeben. Gerüchten zufolge soll Sega derzeit Höchstbieter für das kanadische Studio Relic Entertainment sein.

Relic arbeitet derzeit an Company of Heroes 2 und hat zuvor auch das Warhammer 40K Franchise verwaltet – Sega hat sich vor kurzem erst selber eine Warhammer Lizenz gesichert und könnte durch eine Übernahme zur echten Strategiemacht werden, schließlich ist man bereits Eigentümer der Total War Macher Creative Assembly.

Volition, Entwickler von Saints Row: The Third, wird derzeit wiederum heftig von Koch Media umworben, Muttergesellschaft von Deep Silver. Weiterhin soll Ubisoft für einzelne THQ Assets geboten und sich angeblich South Park: The Stick of Truth gesichert haben. Electronic Arts und Warner sind ebenfalls an der Auktion beteiligt.

Konkrete Informationen gibt es voraussichtlich bei der offiziellen Gerichtsverhandlung heute Abend, eine Verschiebung des Termins ist jedoch möglich.

Den Gerüchten nach verteilen sich die THQ Assets derzeit folgendermaßen:

South Park: The Stick of Truth – Ubisoft
Relic Entertainment + Company of Heroes – Sega
Volition Inc. + Evolve –  Koch media
Homefront – Crytek

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THQ: Double Fine ist an Spielen interessiert

Das kleine Indie-Studio Double Fine möchte bei der Versteigerung von THQ mitmischen. Die Spieleschmiede von Tim Schafer scheint Interesse an der Übernahme einiger Marken zu haben.

Saints Row, Darksiders und Co. werden wohl unter EA, Warner und Ubisoft aufgeteilt, einige der kleineren Marken landen eventuell jedoch in den Händen von Double Fine. Das Studio hat nun die nötigen Unterlagen angefordert, um bei der THQ Auktion mitzumischen.

Double Fine hat bei den Titeln Stacking und “Costume Quest” mit THQ zusammengearbeitet. Möglicherweise hat man ein Auge auf das deBlob Franchise geworfen, welches durchaus in das größtenteils kinderfreundliche Portfolio des Studios passen würde. Auch “Destroy All Humans” könnte zum Kreis der potenziellen Übernahmen gehören.

Am 22. Januar findet die Versteigerung der THQ Assets statt. Sollten die Angebote insgesamt unter der Summe von 60 Millionen Dollar liegen, wird das gesamte Unternehmen an die Clearlake Capital Group verkauft. Angebote müssen bis um 9:00 Uhr Eastern Time eingereicht werden, die letztendliche Auktion findet um 15 Uhr Eastern Time statt.

Wer an den genaueren Infos zum Ablauf der Auktion interessiert ist, findet diese hier in einem PDF-Dokument.

Quelle: DDInvesting

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THQ: EA interessiert, Assets werden bei Auktion versteigert

Mal wieder Neuigkeiten in Sachen THQ: Interessierte Parteien, darunter EA, dürfen gegen Ende des Monats nun einzelne Assets bei einer Auktion ersteigern.

Die Gläubiger konnten damit ihre Forderung durchsetzen. Die Clearlake Capital Group, welche als Strohmann für den Verkauf von THQ agiert, lehnte den Verkauf einzelner Titel ursprünglich ab. Nun ist man aber doch zu einer Einigung gekommen und wird die einzelnen THQ Assets versteigern. Zudem wurde die Frist für Angebote bis zum 22. Januar verlängert.

Interesse sollen unter anderem Warner Bros. und Ubisoft haben, auch Electronic Arts erwägt den Kauf einzelner Titel und Studios. Der teilweise Verkauf des Unternehmens ist jedoch nur möglich, wenn die Angebote zusammen die Summe von 60 Millionen Dollar übersteigen, welche Clearlake Capital derzeit für den Publisher bietet.

THQ meldete im Dezember Insolvenz an, in den kommenden Monaten hat der Publisher zahlreiche Spiele in der Pipeline, darunter Metro: Last Light, Company of Heroes 2 und South Park: The Stick of Truth. Zudem befinden sich einige unangekündigte Projekte in Entwicklung.

Was meint ihr? Wo landen Saints Row und Co? Postet eure Hoffnungen und Vermutungen doch in die Comments.

Via: DistressedDebt (1) (2)

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THQ: Warner hat Interesse an THQ Titeln

Die Insolvenz und der anstehende Verkauf von THQ lockt einige Unternehmen an: Nachdem bereits Ubisoft an einer Übernahme des Publishers interessiert sein soll, hat nun wohl auch Warner Bros. ein Auge auf einige der Titel geworfen.

Einigen Tweets von Distressed Debt Investing, welche vor Gericht mit dabei waren, zufolge, sollen fünf Parteien ein Due Dilligence Verfahren gestartet haben, um einige der THQ Assets zu übernehmen. Darunter ist auch Warner Bros.

Schon nach der Pleite von Midway Games ergänzte das Unternehmen sein Portfolio um die “Spy Hunter” und “Mortal Kombat” Franchises.

Ein Problem stellt dabei der Strohmann Clearlake Capital Group dar, welcher nicht an der Abstoßung einzelner Assets interessiert ist. Gläubiger lehnen den Verkauf deshalb ab, Clearlake soll zudem durch verschiedene Maßnahmen einen erheblichen Vorteil in den Verhandlungen haben

Via: Gamesindustry

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THQ: Gläubiger lehnen Verkauf ab

Mit der im letzten Monat verkündeten Insolvenz soll Publisher THQ innerhalb von 30 Tagen an die Clearlake Capital Group verkauft werden. Dafür wird jedoch eine gerichtliche Zustimmung benötigt – die man nun vielleicht doch nicht bekommt.

Wie der Distressed Debt Blog berichtet, haben einige Gläuber und US Trustee Roberta DeAngelis Einspruch gegen den Verkauf von THQ an die Clearlake Capital Group eingelegt. Grund dafür sind verschiedene Punkte des Verkaufs, welche dem geplanten Strohmann einen eindeutigen Vorteil verschaffen.

Laut DeAngelis sei der angestrebte Zeitplan für andere Parteien so ungeeignet, um wirklich an dem Verfahren teilzunehmen. Zudem sei auch die Gebühr für den Verkauf an ein anderes Unternehmen (2,25 Millionen Dollar) zu hoch für den Wert von THQ. Gerüchten zufolge soll Ubisoft Interesse an einer Übernahme haben.

Weiterhin beschweren sich auch einige Gläubiger über die Vorgehensweise. Sie werfen dem THQ Management vor, nicht an der Wertsteigerung der Assets und der Reduzierung der Schulden zu arbeiten, sondern sich lieber auf ihre eigenen Jobs zu konzentrieren.

Unter anderem missfällt den Gläubigern, dass lediglich das gesamte Unternehmen und nicht einzelne Assets verkauft werden sollen. Außerdem habe THQ den derzeitigen Geldmangel künstlich geschaffen, um den Zeitdruck zu erhöhen und einen Verkauf an Clearlake zu beschleunigen.

Via: GI.biz

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THQ: Ubisoft plant Übernahmeangebot

THQ ist insolvent und steht zu Kauf. Anscheinend hat einer der Konkurrenten großes Interesse an einer Übernahme des Publishers: Ubisoft soll nämlich ein Angebot unterbreiten.

Wie MCV erfahren hat, soll der französische Publisher großes Interesse an einer Übernahme des Unternehmens haben und sich derzeit in Verhandlungen befinden. Überraschend kommt dies nicht, schließlich hat Ubisoft CEO Yves Guillemot schon vor einiger Zeit sein Interesse an verschiedenen THQ Marken verraten.

Ob Ubisoft das gesamte Unternehmen übernehmen möchte oder lieber auf den Verkauf einzelner Assets wartet, ist derzeit nicht bekannt. Möglicherweise spekuliert man auf einen Ausverkauf nach der Übernahme durch Clearlake Capital und möchte dadurch bestimmte Marken wie Saints Row als Schnäppchen erstehen.

Ähnliches passierte nach der Pleite von Midway Games, deren Assets und Studios unter anderem zwischen THQ, Warner und South Peak Games aufgeteilt wurden.

Durch eine komplette Übernahme würde unter anderem das THQ Studio in Montreal in Ubisofts Hände fallen. Geleitet wird das dortige Team von Patrice Désilets – dieser verließ Ubisoft erst im Sommer 2010 kurz vor der Fertigstellung von Assassin’s Creed Brotherhood.

THQ meldete am Mittwoch Insolvenz an, wird sein Geschäft vorerst aber wie gewohnt weiterführen. Der Release der kommenden Spiele und die Existenz der Studios sind nicht gefährdet.

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THQ: Details zu unangekündigten Spielen aufgetaucht

Der Insolvenzantrag von Publisher THQ enthält nicht nur finanzielles Gelaber. Im Dokument lassen sich auch Infos zu den geplanten Spielen der Studios finden.

Alle vier THQ Studios sollen bekanntlich trotz des bevorstehenden Verkaufs bestehen bleiben, Gleiches gilt für die geplanten Projekte. Darksiders 2 Entwickler Vigil Games arbeitet so an einem Spiel mit dem Codenamen “Crawler”. Die Fortführung des Franchises hing stark von den Verkaufszahlen ab, diese blieben jedoch hinter den Erwartungen zurück. Mittlerweile hat sich das Spiel 2,4 Millionen Mal verkauft.

Die Turtle Rock Studios arbeiten bekanntlich an einem Action-Titel für THQ, dieser soll den Namen “Evolve” tragen. Der Publisher sicherte sich bereits ein Trademark für diesen Namen. Volition soll 2013 bekanntlich Saints Row 4 veröffentlichen.

Relic Entertainment, dessen nächster Titel Company of Heroes 2 im März erscheinen wird, bastelt an einem Spiel mit dem Arbeitstitel “Atlas”. Der Release ist hier wohl für 2014 geplant.

Assassin’s Creed Schöpfer Patrice Desilets und THQ Montreal arbeiten hingegen an “1666″, für welches sich THQ ebenfalls bereits ein Trademark sicherte.

Verkaufsprognosen gibt es auch:

  • Saints Row 4 – 5 Millionen Einheiten
  • Company of Heroes 2 – Millionen Einheiten
  • Homefront 2 – Millionen Einheiten
  • Metro: Last Light – 1.9 Millionen Einheiten
  • South Park – 3.1 Millionen Einheiten
  • “Evolve”  von Turtle Rock – 4 Millionen Einheiten
  • “1666″ von THQ Montreal – 4 Millionen Einheiten

Via: Polygon

Quelle: THQ Bankruptcy Filing

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Saints Row – The Third: Mitterweile 5,5 Millionen Mal verkauft

Zumindest ein Titel von THQ war in letzter Zeit erfolgreich: Jason Rubin, Präsident des Publishers, verriet nun neue Verkaufszahlen zu Saints Row: The Third.

Ganze 5,5 Millionen Mal soll sich der Open-World Titel von Entwickler Volition mittlerweile verkauft haben. Saints Row: The Third dürfte somit der erfolgreichste THQ Titel der vergangenen Jahre sein. Die durch das THQ Humble Bundle verkauften Versionen des Spiels sind in der Zahl übrigens nicht mit inbegriffen.

2013 geht es mit der Reihe weiter. Saints Row 4 entstand ursprünglich als Standalone Add-On zum dritten Teil, wurde dann jedoch zu einem echten Nachfolger ausgebaut.

Via: Gameinformer

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THQ: Humble Bundle wurde 885.000 Mal verkauft

Das THQ Humble Bundle ist beendet und der Publisher dürfte mit dem Ausgang der Aktion durchaus zufrieden sein: 885.289 Leute griffen beim Angebot zu.

Wer sich das THQ Humble Bundle gekauft hat, darf sich auf sechs Spiele bzw. Add-Ons und einige Soundtracks freuen, für besonders großzügige Käufer gab es zudem Bonus-Titel wie Saints Row: The Third. 5.097.476 Dollar wurden insgesamt für die Bundles bezahlt, die Durchschnittssumme liegt bei 5,76$.

THQ würde nach Standardverteilung 65% der Einnahmen erhalten und könnte sich damit über rund 3 Millionen Dollar freuen. Käufer konnten ihre Summe jedoch bekanntlich selber aufteilen und so einen höheren Prozentanteil an die Organisatoren des Bundles oder Wohltätigkeitsorganisationen spenden.

THQ Präsident Jason Rubin ist mit insgesamt 11.500 Dollar der Top Contributor, 95% der Summe spendete er an Wohtätigkeitsorganisationen, der Rest ging an die Humble Bundle Organisatoren.

Für den strauchelnden Publisher könnte sich diese Aktion als äußerst profitabel herausstellen, schließlich kann man durch den Verkauf von DLCs und Sequels noch weitere Einnahmen erwarten. THQ befindet sich seit einiger Zeit in finanziellen Schwierigkeiten und versucht derzeit, sich mit allen Mitteln bis zum Release von Metro: Last Light und Company of Heroes 2 über Wasser zu halten.

Wer das Humble Bundle verpasst hat, kann immer noch eine kostenlose PC-Version von Metro 2033 auf Facebook abgreifen.

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THQ: CFO tritt zurück, Einigung mit Wells Fargo erzielt

THQ scheint seine Pleite vorerst verhindert zu haben: Der krisengebeutelte Publisher konnte nun eine Einigung mit Wells Fargo erzielen und wird bis zum 15. Januar 2013 weitere Kredite bekommen.

Zwar werden die Probleme dadurch noch nicht gelöst, immerhin verschafft man sich dadurch jedoch etwas Luft zum Atmen. THQ befindet sich derzeit zudem in Verhandlungen mit einem “finanziellen Sponsor”, der Name des potenziellen Geldgebers ist aber ebenso unbekannt wie der Umfang der Unterstützung.

Gleichzeitig verkündete Paul Pucino seinen Abschied, der Executive Vice President und Chief Financial Officer des Unternehmens trat zurück. Bis man Ersatz gefunden hat, lässt man sich von FTI Consulting beraten.

THQ befindet sich seit einiger Zeit in finanziellen Schwierigkeiten, die Hoffnungen auf eine Wende sind nicht wirklich groß. Zu allem Überfluss verschob man zuletzt auch noch den Release von Metro: Last Light, Company of Heroes 2 und South Park: The Stick of Truth und hat dadurch bis März quasi keine großen Einnahmemöglichkeiten.

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Ubisoft: Hat Interesse an THQ

THQ geht es gelinde gesagt beschissen. Die Aktien sind im Keller, die Schulden häufen sich und möglicherweise hat man nicht einmal mehr genug Bargeld, um alle seine geplanten Titel zu vollenden. Da ist ein Verkauf von zumindest Teilen des Unternehmens gar nicht mal so unwahrscheinlich.

Und einen Interessenten gibt es bereits: Ubisoft. Der französische Publisher würde durchaus gerne einige der Marken des Unternehmens in sein Portfolio übernehmen, verriet CEO Yves Guillemot. Konkrete Namen nannte er leider nicht.

“Sie haben gute Sachen. Wir sind immer an guten Marken interessiert. Natürlich ziehen wir es in Erwägung, aber ich kann nicht mehr darüber erzählen”, so Guillemot gegenüber Gamesindustry. Der drohende Untergang von THQ sei dabei keine Seltenheit und solche Ereignisse leider kaum zu vermeiden.

“Was mit THQ geschah passiert immer in einer Übergangsphase. Einige schaffen es, einige entscheiden sich für eine neue Richtung. Es passierte in der letzten Generation mit Atari, Midway und Acclaim. So etwas passiert in dieser Branche.”

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THQ: Verabschiedet sich aus Australien

Nachdem man im letzten Jahr bereits sein australisches Entwicklerstudio schloss, verabschiedet sich Publisher THQ nun endgültig aus Down Under. 

Wie das Unternehmen bestätigte, wird man die in Melbourne liegenden Büros von THQ Asia-Pacific schließen. Die Distribution der THQ Titel in der Region wird nun All Interactive Entertainment übernehmen, die unter anderem auch Capcom vertreten.

“Wir sind erfreut, unsere Beziehung mit einem Top-Publisher wie THQ zu verstärken. Wir freuen uns darauf, THQs mit Spannung erwarteten neuen Titel und das derzeitige Portfolio in unser Retail-Netzwerk aufzunehmen”, meint Robert Kingston, Director of AIE.

THQ ist mit der Entscheidung, Australien zu verlassen, nicht allein. Zuletzt schloss auch Sega im Rahmen von Umstrukturierungen seine örtlichen Niederlassungen.

Via: MCV

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THQ: 240 Millionen Verlust im Geschäftsjahr 2012

Wie Ubisoft hat heute auch THQ seinen Geschäftsbericht für das vierte Quartal und das gesamte Geschäftsjahr 2012 abgegeben. Wie erwartet sieht das Ganze eher düster aus, doch es gibt auch einige positive Anmerkungen.

Fast 240 Millionen US-Dollar beträgt der Verlust im FY 2012, das vierte Quartal ist dabei für 53,2 Millionen verantwortlich. Im Vorjahr betrugen die Werte noch 136,1 Millionen bzw. 44,1 Millionen. Gestiegen ist hingegen der Umsatz, dieser beträgt für das gesamte Jahr 830,8 Millionen $, deutlich mehr als die zuvor verzeichneten 665,3 Millionen $.

Besonders erfolgreich war Saints Row: The Third (), welches THQ über 4,25 Millionen Mal verkaufte. Mit dem im September erscheinenden Standalone Add-On Enter The Dominatrix möchte man diesen Erfolg noch ausbauen. Die beiden Sporttitel WWE 12 und UFC Undisputed 3 gingen 2,2 Millionen respektive 1,4 Millionen Mal über den Ladentisch.

Den digitalen Umsatz konnte man in diesem Jahr um 62% auf 59 Millionen US-Dollar steigern. Für die Zukunft hat THQ unter anderem Metro: Last Light (Release im Frühjahr 2013), Company of Heroes 2, das South Park RPG, den üblichen WWE-Titel und im August bereits Darksiders 2 anzubieten. Tomonobu Itagakis Devil’s Third wird man hingegen nicht mehr publishen.

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THQ: Ist in sechs Monaten Schluss?

THQ steckt in großen Schwierigkeiten. Das hat mittlerweile wohl jeder bemerkt, das Unternehmen selbst hat bereits einige Gegenmaßnahmen getroffen, darunter leider auch einige Entlassungen. Take-Two CEO Strauss Zelnick wettet aber dennoch nicht auf die Zukunft des Publishers.

Auf der MIT Business in Gaming Conference sprach Zelnick über die derzeitigen Probleme beim Konkurrenten aus Kalifornien. Seine Prognose: THQ wird in sechs Monaten von den Bildfläche verschwunden sein. Grund dafür sei unter anderem eine falsche Unternehmensstrategie.

“THQs Strategie bezog sich in erster Linie auf Lizenztitel. Sie holten sich die Lizenz von anderen Leuten, egal ob UFC, WWE oder von einem Film, und machten ein Spiel daraus”, so Zelnick.

Take-Two würde hingegen komplett auf eigene Marken setzen – ein großer Vorteil, denn somit wird man nicht in einigen Jahren wieder am Verhandlungstisch mit den Lizenzinhabern sitzen. Der 54-Jährige meint weiter:

“Der größte Unterschied ist die Qualität. Take-Two hat die höchsten Wertungen unter Third-Party Publishern. Qualität ist wirklich, wirklich, wirklich wichtig. THQ hat ein paar gute Spiele, aber qualitativ konnten sie nicht mithalten. Ihre Strategie hat nicht funktioniert und die Ausführung war schlecht. Oder um es anders zu sagen: Das Essen war schelcht und die Portionen klein. THQ wird es in sechs Monaten nicht mehr geben.”

Der kritisierte Publisher hat mittlerweile bereits geantwortet und meint, dass Zelnicks Ansichten veraltet sind. In einem Statement heißt es: “Seine Kommentare sind unverantwortlich und falsch. Vielleicht sollte er eher seine eigenen Geschäfte kommentieren.”

Quelle: Joystiq

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Homefront 2: Kann für “viel Furore sorgen”

Mit Homefront sorgte THQ im März 2011 für einigen Wirbel, die aggressive Marketingkampagne des Publishers reichte aber nicht, um einen ganz großen Verkaufsschlager zu landen. Die niedrigen Wertungen machten einen Strich durch die Rechnung – doch beim Nachfolger soll das natürlich ganz anders aussehen.

Die Entwicklung des Homefront Sequels übernimmt bekanntlich Crytek und Gründer Avni Yerli zeigt großes Vertrauen in das neue Spiel und das gesamte Franchise. Auf der GDC meinte er gegenüber GI so, dass der Shooter durchaus großes Potential besitzt.

“Jeder kennt die IP. Das erste Spiel hatte zwar eine geringe Metacritic-Wertung, aber durch eine gute Positionierung und großartigem Marketing hat es einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt. Und ich denke, in der Kombination mit der Crytek Qualität und ähnlichem Marketing, könnte es zum Erscheinen für viel Furore sorgen.”

Viele Infos zu Homefront 2 sind noch nicht bekannt, schließlich erscheint das Spiel auch erst im Finanzjahr 2014. Immerhin tummeln sich bereits Gerüchte über das Setting, darunter sind die Stadt London und die Region um den Mississippi. Die Entscheidung für den Schauplatz des Shooters liegt dabei komplett beim Entwicklungsteam, meint Cryteks Nick Button-Brown.

“Am Ende ist es die Entscheidung des Teams. Das Team trifft die Wahl, es gefiel ihnen wirklich gut und sie dachten, dass es eine großartige Möglichkeit war und wir unterstützen sie dabei.”

Quelle: GI.biz

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THQ: Adidas verklagt den Publisher

Als Reaktion auf seinen Finanzprobleme hat THQ bereits im vergangenen Jahr einige Umstrukturierungen vorgenommen. Davon betroffen war auch das Spiel Adidas MiCoach und jetzt verklagt der Sportartikelhersteller den Publisher.

Wie Oregonlive berichtet, fordert Adidas Schadensersatz in Höhe von mindestens 10,6 Millionen US-Dollar von THQ. Grund dafür ist die Einstellung des Spiels “Adidas MiCoach”, welches Adidas Ende 2010 in Auftrag gab und als Ergänzung zu den digitalen Geräten der Sporfirma dienen sollte.

Eigentlich war der Release für Januar 2012 angedacht, doch THQ sah sich aufgrund seiner finanziellen Lage und der damit einhergehenden Entlassungen dazu gezwungen, das Ganze einzustellen. Natürlich ist Adidas damit nicht zufrieden und wirft dem Unternehmen aus Kalifornien jetzt Vertragsbruch vor.

Weiterhin soll THQ auch nicht dazu bereit gewesen sein, das Spiel nach seiner Einstellung einem anderen Entwickler zur Fertigstellung zu übergeben. Sicherlich keine gute Nachricht für den Publisher, schließlich musste man vergangenen Monat schon 240 Mitarbeitern kündigen und hat auch die Niederlassung in Japan geschlossen.

Quelle: Develop

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Devil’s Third: Ninja Gaiden-Macher favorisiert westliche Publisher

In einem Interview mit Game Informer gab Tomonobu Itakagi, Erfinder der Dead Or Alive-Serie und Macher der neueren Ninja Gaiden-Spiele, einen der Gründe dafür preis, wieso er sich bei Devil’s Third für den westlichen Publisher THQ entschieden hat.

Nun gab es ja so einige Probleme bei THQ in den letzten Wochen. Aufgrund der schlechten Finanzlage wurden Studios geschlossen, hunderte Mitarbeiter entlassen und es entstand sogar das Gerücht, dass das komplette Line-Up 2013 auf der Kippe stehen würde – was sich dann jedoch als falsch herausstellte. So betont auch Itakagi, dass das alles für sein Entwicklerstudio Valhalla Games kein Problem darstelle.

Der größte Unterschied zu japanischen Publishern sei übrigens, dass ihm schlicht viel mehr Geld zur Verfügung stehe – insbesondere beim Marketing. Mit dem Budget, dass er für “Devil’s Third” bekommen hat, könne er fast alle seine 30 bisher gemachten Spiele gemeinsam finanzieren, so Itakagi.

Eine kleine Überraschung hat er auch noch parat: Auf die Frage, welches das letzte, großartige Spiel war, das er gespielt hat, antwortete er mit “Call of Duty: Modern Warfare 2″. Er selbst bedient mit Spielen wie “Devil’s Third” und “Ninja Gaiden”  zwar ein komplett anderes Publikum, das scheint jedoch nicht unbedingt auf seinen persönlichen Geschmack zurückzuführen zu sein.

“Devil’s Third” soll noch immer 2013 für Xbox 360 und Playstation 3 erscheinen.

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Homefront: THQ kündigt Ultimate Edition an

Publisher THQ hat jetzt die Gerüchte um eine Ultimate Edition von Homefront bestätigt und kündigte das Ganze für einen Release im März an – rund ein Jahr nach der ursprünglichen Veröffentlichung.

In der Homefront Ultimate Edition erwartet euch neben dem Shooter von den mittlerweile geschlossenen Kaos Studios auch eine Menge Zusatzinhalte. Mit dabei sind so die beiden Map Packs The Rock und Fire Sale, welche euch noch einmal eine handvoll Karten für den ohnehin schon umfangreichen Multiplayer-Modus liefern, sowie die 870 Express Shotgun.

THQ war auch so gnädig und hat das Ganze im Preis gesenkt, die Homefront Ultimate Edition kostet so im Rahmen der Xbox 360 Classics bzw. PS3 Platinum Editionen 24,99€. Release-Termin ist der 23. März, also ziemlich genau ein Jahr nach der Erstveröffentlichung. Eine PC-Version ist derzeit übrigens nicht geplant.

Ein Nachfolger ist übrigens auch in der Mache, das deutsche Studio Crytek werkelt derzeit an Homefront 2, dessen Release aber wohl noch bis frühestens 2013 auf sich warten lässt.

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THQ: Publisher kündigt 240 Mitarbeitern

THQ räumt weiter ordentlich auf, um sich aus der drohenden Finanzkrise zu retten. Leider sind dabei auch einige Mitarbeiter und selbst CEO Brian Farrell betroffen.

Das Unternehmen aus Kalifornien bestätigte nun die Entlassung von 240 Mitarbeitern. Einigen davon, darunter wohl auch ehemalige Angestellte der Zweigstellen in Australien und Japan, soll wohl bereits gekündigt worden sein. Im September soll die Umstrukturierung dann endgültig abgeschlossen werden.

Ebenfalls betroffen ist Brian Farrell, wenn auch mit vergleichsweise kleinen Auswirkungen. Der Präsident und CEO von THQ akzeptierte eine Senkung seines Gehalts um 50 Prozent und muss ab Mitte des Monats mit “nur” noch 360.000 Dollar auskommen. Im Februar 2013 soll der Lohn dann wieder das ursprüngliche Niveau von etwa dreiviertel Millionen Dollar annehmen und darf in den kommenden Jahren nicht weiter gesenkt werden.

THQ droht derzeit übrigens ein Ausschluss aus der US-Börse NASDAQ. Um dies zu verhindern, muss man bis zum 23. Juli in zehn darauffolgenden Tagen einen Preis von mindestens 1 Dollar vorweisen können. Derzeit liegen die Aktien bei etwa 73 Cent.

Quelle: Gamasutra

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THQ: Entlassungen in Australien und Japan

Bei Publisher THQ sieht es derzeit bekanntlich alles andere als gut aus, die internen Umstrukturierungen haben bereits einige Opfer gefordert. Nun kommt es wohl zu weiteren Entlassungen in Australien und Japan.

Wie Kotaku mit Berufung auf eine anonyme Quelle berichtet, hat THQ 14 Mitarbeiter seiner Niederlassung in Australien entlassen. In Down Under hat man bereits im vergangenen Jahr aufgeräumt und die beiden Studios Blue Tongue und THQ Australia geschlossen.

Zudem plane der Publisher derzeit auch seine Büros in Japan zu schließen, so die Quelle. Die fünf internen Studios seien allerdings nicht betroffen. THQ wollte sich zu den Vorwürfen bisher nicht äußern. Zuletzt kamen Gerüchte zu einem möglichen Verkauf THQs auf, das Unternehmen antwortete mit einer neuen Strategie, welche unter anderem nicht mehr auf die lizensierten Kinderspiele, sondern auf  große Titel wie Saints Row: The Third setzt.

Am 2. Februar wird man seinen Investoren die aktuellen Quartalszahlen vorlegen und dort hoffentlich gute Nachrichten verbreiten können. Zuversichtlich ist man aber nicht, denn im Dezember wurden die Umsatzerwartungen schon deutlich nach unten korrigiert.

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